Ich habe ja nicht geschrieben, dass er wie Asterix war, sondern nur, dass er sich so aufgeführt hat. Falls Du mit Gegenseite Russland meinst, nun ja, mit dem war er doch während seiner Regierung schon gut Freund.
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Ich habe ja nicht geschrieben, dass er wie Asterix war, sondern nur, dass er sich so aufgeführt hat. Falls Du mit Gegenseite Russland meinst, nun ja, mit dem war er doch während seiner Regierung schon gut Freund.
Geändert von Scifi (03.01.2009 um 23:48 Uhr)
Mit Verlaub, Scifi,
nicht ganz so realitätsnah, Dein Kommentar.
Natürlich entsteht Kritik und oft auch die Möglichkeit dazu aus einer vergleichsweise kommoden Situation heraus, ohne Frage; und Du hast auch damit recht, dass es in der Tat nach wie vor Trittbrettfahrer aus der rechten Ecke gibt.
Und da mag Kritik bestenfalls herablassend, ungünstigenfalls billig oder bösartig erscheinen,
aber sie entsteht nicht zwangsläufig aus einem indifferenten oder ignoranten Standpunkt heraus, wie das manchmal hier 'rüberkommt.
Die Logik, die Deiner und auch jener Anderer Ansicht zugrundeliegt, ist aber unhabhängig jeden Schreiens nach Grössen wie Moral oder Recht immer noch die des symmetrischen "gerechten" Kriegs, der geführt wird, um jetzige bzw. künftige Opfer zu vermeiden.
Gerade das ist in den Augen vieler eben nicht der Fall (selbst utilitaristisch betrachtet, d.h. die Asymmetrie und deren unklare Strukturen und unkalkulierbare Folgen nicht berücksichtigend).
Wenn wir da falschliegen, umso besser; allein vor zweieinhalb Jahren lagen die meisten Betrachter, nicht zum ersten Mal, leider nicht daneben.
Es war Ariel Scharon, der sagte, nichts zu tun (d.h. den Gegner, oder jenen, den man dafür hält, nicht aktiv zu bekämpfen), könne die strategisch und sicherheitspolitisch bessere Lösung sein,
und die Unfähigkeit, aus eigener Bedrohung und Leid jene Anderer nicht mehr zu erkennen, erwähnt auch Broder (nicht gerade ein linker Israelkritiker) im heutigen Spiegelartikel:
"Es ist nicht einfach, in einer solchen Situation an die Menschen in Gaza zu denken, die vermutlich gerne mit den Menschen in Sderot tauschen würden. Denn auch Sicherheit ist relativ."
Quelle: Angriffe der Hamas: In Reichweite der Kassam-Raketen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
LG
Interessanter Link, danke.
Aber hast Du auch die letzten beiden Absätze gelesen? Da siehst Du, wie viel der Hamas an den Menschen liegt. Die würde jeden opfern, wenn es um die Macht geht. Und so ein Verein, der lieber seine eigenen Bürger sterben lässt, als einen Millimeter von seiner Position abzuweichen, soll ein ernstzunehmender Verhandlungspartner für Israel sein?
Wie sieht dann Deine Alternative aus? Hätte Israel also bis zum Sankt Nimmerleinstag den Raketenbeschuss erdulden sollen?
So weit her war es mit dem zweiten Wahlsieg dieses Herrn auch wieder nicht. Den ersten Wahlsieg hatte er errungen, weil den Deutschen "der Dicke", also Helmut Kohl, nach 16 Jahren kreuzweise zum Hals heraushing und sie seine Arroganz der Macht stehen hatten bis Oberkante Unterkiefer.
Der zweite Wahlsieg - nur 6000 Stimmen über den Durst gegenüber Stoiber, und das trotz beachtlichem Hochwasser - ist wohl auch nicht gerade ein Glanzlicht, zumal es vielen Deutschen auch klar war, daß George Bush keine Ambitionen hatte, deutsche Soldaten im Irak einzusetzen. Die andauernde Friedenstauben-Reiterei Schröders ging den Deutschen ja schließlich so auf die Nerven, daß er eine Landtagswahl nach der anderen, zum Leidwesen der jeweiligen Landesväter bzw. -mütter, den Bach heruntergehen ließ. So lange, bis sogar "Schröderland" Niedersachsen und die SPD-Hochburg Nordrhein-Westfalen in die Hände der "Schwarzen" gerieten.
Dieser Herr, wahrlich keine Taube, wie ja seine camouflierte Unterstützung der Amerikaner im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg gezeigt hat, hat ja nicht einmal zwei Legislaturen durchgehalten.
Dafür hat sich Schröder außenpolitisch in völlige Abhängigkeit von Frankreich begebeben, das - im Gegensatz zu Deutschland - sehr wohl begründete Interessen im Irak hatte, wie übrigens Rußland auch. Bush hat die Kreise Chiracs und Putins erheblich gestört.
Sonderbar, sonderbar, ja höchst sonderbar war in diesem Zusammenhang, daß das vor der amerikanischen Irak-Initiative so schwächlich vor sich hindümpelnde deutsch-französische Verhältnis eine wahre Jungbrunnenkur durchmachte, als Chirac und Schröder ganz plötzlich - Putin kam erst später dazu - ihre gemeinsame Antipathie gegen Bush entdeckten. Da waren alle drei ganz plötzlich ein Herz und eine Seele.
Ich weiß noch genau wie ganz Europa auf Schröder ein gedroschen hat mit dem Irak Fall.
Da war Chirac`s Unterstützung eine Wohltat.
Wie Du auf diese Abhängigkeit kommst ist mir ein Rätsel?
Außerdem ist Bush nicht der hellste Stern auf dieser Erde.
Der Irak Krieg ein Debakel in jeder Hinsicht.
Wie stehst Du zu dem Desaster eigentlich?
War der dritte Golfkrieg für Dich berechtigt?
Meiner Meinung nach werde ich in meinem Leben das nicht mehr miterleben, dass dort Frieden einkehrt. Leider! Ich denke auch, dass es auf beiden Seiten genügend Leute gibt, die einfach kein Interesse an einer friedlichen Lösung haben. Wie bereits gesagt ist das eine Gewaltspirale die keiner bereit ist zu unterbrechen. Der Klügere gibt nach, sagt man... Gewalt jedenfalls ist sehr unklug, um es mal höfflich auszudrücken.
In keinster Weise!
Wenn wir jedes Land überfallen, wo ein Irrer Massenvernichtungswaffen besitzt (ob angeblich oder tatsächlich ist wurscht) müssten wir zuerst mal in die USA "befreien". Wobei das mit dem Irren in den USA hat sich ja jetzt auch erledigt...
Mann könnte mal einen Thread darüber starten falls es nicht schon einen gibt...
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