Der allgemein anerkannte Arabist, Koran-Übersetzer und Islam-Wissenschaftler Rudi Paret schreibt in einem Kommentar zur Sure 9:
"Man muß dann annehmen, daß Mohammed den Unglauben der 'Schriftbesitzer' in vergröbernder Weise dem der Heiden gleichgesetzt hat."
In Sure 9,33 heißt es nämlich expressis verbis: "Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der wahren Religion geschickt hat, um ihr zum Sieg zu verhelfen über alles, was es (sonst) an Religion gibt – auch wenn es den Heiden (d.h. denen, die (dem einen Gott andere Götter) beigesellen) zuwider ist."
Hier unterscheidet dieser Religionsgründer nun wirklich nicht mehr zwischen "Schriftgläubigen" und "Ungläubigen". Und das wird ganz deutlich in derselben Sure in die Welt hinausposaunt:
"Sure 9, 29: Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten (oder: für verboten erklären), was Gott und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören – von denen, die die Schrift erhalten haben – (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut aus der Hand (?) Tribut entrichten!"
Und was die Musels unter der "wahren Religion" verstehen, steht ja in Vers 33 der Sure 9. Und diese Sure scheinen die Al-Qaida-Anhänger wortwörtlich zu nehmen - wie ja bekanntlich alles aus dem Koran wortwortlich zu nehmen ist.



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