Hallo,
ich befasse mich gerade mit dem Thema der Rogativa in Spanien, das waren Bittzeremonien im 15.-19. Jh., bei denen man v.a. um Regen, gegen Überschwemmungen etc. bat. Sie sind der Literatur zufolge häufig eng an tatsächliche Klimaveränderungen gebunden - mich würde aber interessieren, ob nicht vielmehr von generellen Bedingungen der (Volks-) Frömmigkeit auszugehen ist. Deshalb fände ich es prima, wenn ihr Infos oder Literaturtipps zu dem Thema habt, wie sich die Volksfrömmigkeit in Spanien nach der Reconquista entwickelt, welche aktive Rolle evtl. die Kirche hierbei einnimmt (initiiert sie entsprechende Akte, nimmt sie sie nur zur Kenntnis, steht sie eher an der Seite, Rolle der Jesuiten etc.), herrscht evtl. in der Bevölkerung insgesamt eine eher pessimistische Stimmung, die entsprechend häufige Gebete wahrscheinlich macht? Gibt es Informationen zum Aberglauben?
Das sind jetzt nur so grobe Ideen, ich hoffe, ihr könnt was damit anfangen
Merci auf jeden Fall schonmal!



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