dieter hat hierzu schon das Ergebnis einer anderen Studie gepostet:
http://www.g-geschichte.de/forum/rel...th-kirche.html (Der Unbelehrbare-Der Papst und die kath. Kirche)
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Ja, sie sollte mehr Einfluss nehmen!
Nein, sie sollte weniger Einfluss haben.
Das jetzige Maß an Einfluss ist genau richtig.
Mir ist das völlig egal.
dieter hat hierzu schon das Ergebnis einer anderen Studie gepostet:
http://www.g-geschichte.de/forum/rel...th-kirche.html (Der Unbelehrbare-Der Papst und die kath. Kirche)
Geändert von Maxdorfer (20.09.2011 um 16:37 Uhr)
Wir sind ein säkularer Staat, die Kirche sollte gar keinen Einfluß auf die Politik haben. Die christliche Ethik spiegelt sich im deutschen Rechtssystem (und Sozialsystem) wider, das muss genügen.
Hier zu dem Thema ein Wahlplakat einer jüngst sehr erfolgreichen Partei.
Nicht Zölibat oder Priesteramt für Frauen sind die Themen, die den Bürgern im Zusammenhang mit der Kirche auf den Nägeln brennen, sondern das hier genannte. Auch die Teilnahme der Kirchen an irgendwelchen Medienbeiräten und anderen Hinterzimmerkungeleien halte ich für sehr, sehr überdenkenswert.
Geändert von Triton (22.09.2011 um 16:13 Uhr)
Aber dann nicht nur bei der Kirche, sondern bei sämtlichen Parteien,Vereinen und Vereinigungen. Denn nichts anderes ist die Kirche, wie sie in Beiräten etc. sitzt. ein Verein von Leuten mit gleichen Ansichten. Wenn man die Kirche aus den Medienbeiräten nimmt, würden die Plätze von Parteien besetzt werden. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich politisierendes (Partei-)Fernsehen besser finden würde als Kirchenfernsehen.
Ansonsten stelle ich fest, dass ich nicht "der Bürger" bin (klingt irgendwie nach Klinsmann). Mir ist es nämlich völlig schnuppe, wenn irgendein Amt weiß, welcher Religion oder Konfession ich angehöre. Und mit Kirchenbeiträgen habe ich kein Problem, sehe es als Entgelt für die Bereitstellung von Dienstleistungen (Taufe, Hochzeit, Beerdigung, kostenlose Therapiesitzungen, Seniorenkränzchen) an. Und wenn staatliche Stellen das machen, stört mich das auch nicht weiter, die haben jedenfalls schon die erforderliche Organisation eingerichtet.
Geändert von ajr (21.09.2011 um 00:39 Uhr)
Lieber Maxdorfer,
völlig klar, die Kirche sollte keinen Einfluß auf die Politik haben. Vorallem, da sich auch noch zwei Parteien christlich nennen. Die Kirchensteuer dürfte nicht vom Staat eingezogen werden und der Staat auch keine Priester und Pfarrer bezahlen.![]()
Da wir immerhin in einem demokratischen System leben, hat die katholische Kirche das gleiche Recht, Einfluß auf politische Entscheidungen zu nehmen wie dies auch Gewerkschaften, Bürgerinitiativen oder sonstige Interessensverbände tun.
Ich halte Lobbyismus zwar generell für bedenklich, aber ehrlich gesagt sehe ich jetzt nicht, warum man der katholischen Kirche den Einfluss eher verbieten sollte als anderen Interessensverbänden...
Manche begründen das halt mit der (im wahrsten Sinne des Wortes) Schein - Heiligkeit der Institution katholische Kirche.
Wobei ich das auch überzogen finde.
Liebe Rohana,
ich hoffe, dass Du immer alles ehrlich sagst.Die Gewerkschaften kämpfen nur für Arbeinehmerrechte und ich kenne keine Partei, die den Namen der Gewerkschaft in ihrem Parteinamen hat, wie es bei CDU und CSU mit dem Namen christlich der Fall ist. Außerdem zieht der Staat keine Gewerkschaftsbeiträge ein, wie es bei der Kirchensteuer der Fall ist. Außerdem zahlt der Staat auch teilweise die Gehälter von Priestern, Pfarrern, Bischöffen und Kardinälen.
![]()
Hab mal das Piratenparteiplakat da oben verkleinert, für die User im Odenwald, wos no koi DSL gibbd.
Natürlich kann die Kirche Einfluß auf politische Entscheidungen nehmen, oder es zumindest versuchen. Der Priester kann von seiner Kanzel runterreden, und die Wähler hören zu. Oder der Papst ermahnt zu mehr Solidarität oder zu mehr Ehrlichkeit oder was auch immer. Indirekter Einfluß ist in Ordnung, direkter nicht.
Zu den erwähnten Medienbeiräten möchte ich nur anmerken, dass ich nichts gegen offen deklarierte Sendungen christlichen Inhalts habe, Gottesdienste, Wort zum Sonntag etc. Wogegen ich etwas habe sind solche Sendungen wie "Um Himmels Willen" oder "Oh Gott, Herr Pfarrer", die mehr oder weniger offen für den Beruf werben sollen und reine Image-Kampagnen sind. Vom Gebührenzahler bezahlt.
Ich habe mir gerade die Rede des Papstes im Deutschen Bundestag angehört.
Er hat meiner Ansicht nach geschickt biblische Gedanken bezüglich "Regierenden" mit der Tagespolitik verbunden.
Das Lob für die "grüne Bewegung" war nicht zu überhören...![]()
Benedikt hat seine Rede nun gehalten. Hab sie gelesen, ein Boycott war erwartungsgemäß übertrieben.
hier zum Nachlesen. Interessant übrigens die Wortwolke oben:
Bundestag - Die Papst-Rede im Wortlaut - Politik - Berliner Morgenpost - Berlin
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