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  1. #1
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    Von der Christus-Sekte zur Weltreligion

    Die Macht des Glaubens

    Um 30 n. Chr.
    Jesus von Nazareth wird in Jerusalem gekreuzigt.

    ab 32 Petrus als Leiter der Jerusalemer Urchristen. In Antiochia wächst die zahlenmäßig größte Gemeinde heran.

    44 Judäa und Galiläa unter römischer Verwaltung

    um 45 bis 58 Die Misionsreisen des Apostel Paulus führen ihn bis nach Athen. Streit innerhalb der Gemeinde, ob Beschneidung und das Gesetz der Tora auch für die Anhänger von Jesus gelten.

    Quelle: Der Spiegel


  2. #2
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    Hoffnung

    Hallo Dieter,
    sehr schöne Aufstellung.
    Schreibst Du bitte eine Fortsetzung?
    Hast auch einen Wunsch frei.
    schöne Ostern nach Rödelheim

  3. #3
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    Lieber Ginnheimer,
    ich schreibe heute weiter.
    Ein Rentner hat nie Zeit.
    Frohe Ostern auch für Dich

  4. #4
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    um 50 frühester erhaltener Paulusbrief (1. Thessalonicherbrief)

    64 bis 67 Nach dem großen Brand in Rom befiehlt Nero die erste breite Christenverfolgung. Petrus (Kopf-über-Kreuzigung) und Paulus (Enthauptung) verlieren ihr Leben.

    66 bis 70 Jüdischer Aufstand. Die römischen Besatzer schleifen den Tempel von Jerusalem. Die Christen der Stadt fliehen ins jordanische Pella.

    um 70 Markus, angeblich der Sekretär des Petrus, verfasst die Lebensgeschichte Jesu.

    um 80 Niederschrift des Matthäus-Evangeliums.

    80 bis 90 Lukas schreibt sein Doppelwerk, das Evangelium und die Apostelgeschichte.

    um 95 Evangelium und Offenbarung des Johannes.

    Quelle: Der Spiegel

  5. #5
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    2.Jahrhundert Beginnende Konsolidierung von Klerus und christlicher Lehre.
    um 110 Tacitus berichtet in seinen "Analen" über die Christen
    112 Ein Erlass Kaiser Trajans bestimmt, dass Christen, die sich dem Kaiserkult verweigern, hingerichtret werden.
    um 125 Ältester erhaltener Papyrus mit einem Text des Neuen Testamentes.
    132 bis 135 Letzter großer jüdischer Aufstand. Rom zerstört Dutzende Dörfer. Juden dürfen Jerusalem fortan nicht mehr betreten.
    165 Der Satiriker Lukian verspottet die Christen als "arme Leute" mit albernen Ewigkeitsideen.
    um 200 Der Kirchenschriftsteller Tertullian geißelt die Gladiatorenkämpfe in Rom.
    um 200 Eine Liste nennt die meisten neutestamentarischen Schriften (Hebräerbrief, Petrusbriefe, ein Johannes- und der Jakobusbrief fehlen noch).
    Quelle: ZDF.de

  6. #6
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    249 bis 251 Progome unter Kaiser Decius. Der Märtyrertod standhafter Christen wird später zur Grundlage der Heiligen verehrung.
    251 bis 253 Pabst Cornelius lässt in Rom das Skelett von Petrus suchen.
    258 Kaiser Valerian lässt Bischöfe verhaften und ohne Prozess hinrichten.
    303 bis 311 letzte große Christenverfolgung im Westen des Reiches. Trotz Massenverhaftungen und der Zerstörung von Kirchen scheitert die statliche Unterdrückung.
    313 KaiserKonstantin erlässt das Toleranzedikt von Mailand.
    4.Jahrhundert Ursprünge des Weihnachtsfestes.
    380 Das Christentum wird Staatsreligion.
    Quelle: Der Spiegel

  7. #7
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    Diese Kreuzigung ist historisch nicht belegt

    Zitat Zitat von dieter Beitrag anzeigen
    Die Macht des Glaubens

    Um 30 n. Chr.
    Jesus von Nazareth wird in Jerusalem gekreuzigt.

    ab 32 Petrus als Leiter der Jerusalemer Urchristen. In Antiochia wächst die zahlenmäßig größte Gemeinde heran.

    44 Judäa und Galiläa unter römischer Verwaltung

    um 45 bis 58 Die Misionsreisen des Apostel Paulus führen ihn bis nach Athen. Streit innerhalb der Gemeinde, ob Beschneidung und das Gesetz der Tora auch für die Anhänger von Jesus gelten.

    Quelle: Der Spiegel
    Diese Kreuzigung ist historisch nicht belegt; es gibt keine historischen 'Quellen' – vor allem nicht den 'Spiegel' als Quelle.

  8. #8
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    Der "Spiegel" dient ja nicht als Quelle für den Kreuzigungsbericht, sondern Dieter gibt damit nur an, dass er den Spiegel als Vorlage beim Verfassen seiner Beiträge verwendet hat. Da er, insbesondere bei seinen Zusammenfassungen von TV-Reportagen, teilweise Texte von der Senderhomepage wortwörtlich wiedergibt, ist das nicht nur nett, sondern auch dringend geboten. Mit "Quelle" meint er also eine Quellenangabe im Sinne des Urheberrechts, nicht im Sinne der Geschichtswissenschaft. Bei Zitaten aus urheberrechtlich geschützten Werken ist so eine Quellenangabe zwingend erforderlich. Übrigens verwendet auch das deutsche Urheberrechtsgesetz die Begriffe "Quelle" und "Quellenangabe". Beschwer' Dich also nicht bei Dieter, sondern schreib' an Deinen Abgeordneten, er möge eine entsprechende Korrektur des Urheberrechtsgesetzes veranlassen.

    Im Übrigen ist die Kreuzigung historisch sehr wohl belegt. Wenn Du die Evangelien und sonstigen Schriften des NT nicht als Beleg akzeptierst, dann vielleicht Tacitus, der erwähnt, dass Christus hingerichtet wurde: "auctor nominis eius Christus Tibero imperitante per procuratorem Pontium Pilatum supplicio adfectus erat" (Ann. 15,44). Er erwähnt also zwar nicht ausdrücklich die Todesart, aber die Kreuzigung war nun einmal die gewöhnliche für Aufrührer ohne Bürgerrecht.
    In einer (umstrittenen) Stelle bei Flavius Iosephus ist auch ausdrücklich von Kreuzigung die Rede.

  9. #9
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    Zitat Zitat von oberhaenslir Beitrag anzeigen
    Diese Kreuzigung ist historisch nicht belegt; es gibt keine historischen 'Quellen' – vor allem nicht den 'Spiegel' als Quelle.
    Lieber Oberhaenslir,
    der Spiegel steht nicht für den Tod von Jesus, sondern für den Text den ich gebracht habe.
    Es ist doch vollkommen egal ob er gekreuzigt wurde oder nicht, da durch das NT die Kreuzigung beschrieben wurde und als Religionsstiftung des christlichen Glaubens dient.

  10. #10
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    Zitat Zitat von dieter Beitrag anzeigen
    Es ist doch vollkommen egal ob er gekreuzigt wurde oder nicht, da durch das NT die Kreuzigung beschrieben wurde und als Religionsstiftung des christlichen Glaubens dient.
    Na so egal ist das nicht, denn es entscheidet über die Glaubwürdigkeit des NT.

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