Ja, aber es gibt auch bei den katholischen, protestantischen etc. Christen solche, die ihren Glauben ernst nehmen, solche, die ihrer Konfession nur auf dem Papier angehören, und solche, die ihn instrumentalisieren. (Ich denke da an so manche Rechtspopulisten, die in Zusammenhang mit moslemischen Zuwanderern vor dem Untergang unserer christlichen Kultur warnen, privat aber mit Christentum nicht so viel am Hut haben.) Im Islam (und früher auch im Christentum) kommen dann eben noch die dazu, die ihn als Rechtfertigung für die Aufrechterhaltung von Machtstrukturen missbrauchen. Die Trennlinien verlaufen also eher innerhalb als zwischen den Religionen.



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