| Gesperrt Rang: Großkanzler
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| Ich will hier einmal meine Erfahrungen mit Scientology einstellen, wobei ich Wert auf den Hinweis lege, kein Mitglied dieser Sekte zu sein.
Vor ca. 20 jahren hatte diese Sekte in Hamburg ihren Sitz am Steindamm, ich mir dort einmal jene 200 Fragen für eine „Persönlicheitsanalyse „ geholt hatte, ich diese Fragen als Paradebeispiel für suggestive Fragen erkannt hatte, mir leider aber dieser Zettel abhanden kam.
Nachdem im Schulunterricht meines Sohnemannes das Thema Scient. behandelt wurde, ich diese Fragen mit ihm analysieren wollte, habe ich in dem neuen Gebäude in Hamburg in der Art nachgefragt, dass ich diese Fragen für gut gemacht halte, von Könnern gemacht, mit einer bestimmten Zielsetzung, der Verunsicherung und um ein schlechtes Gewissen beim Befragten zu erzeugen.Rest ist ja bekannt.
(Wie die verunsicherte Hausfrau, die von ihrem 2.ich den Vorwurf bekommt, sie hätte zwar sauber gewaschen aber nicht porentief rein)
Ich bekam ein Exemplar, immerhin nach über 20 Jahren unverändert. und auf die Frage, warum ich denn diese Fragen haben wollte, sagte ich den Grund, die Diskussion der Suggestivwirkung und zitierte die eine oder andere Frage als Begründung. .
Nach einem von mir beobachteten kurzen Nicken in die Richtung eines noch abseits Stehenden, gesellte sich dieser zu uns, und nach kurzer Zeit redeten 3, 4 Leute auf mich ein., in der Art, wie es z.B. bei Parteiveranstaltungen z.B. der NPD üblich ist, wenn man eine Frage stellt, irgendwelche Beauftragte dann von hinten die Fragestellung stören.
(Ja auf solchen merkwürdigen Veranstaltungen bin ich auch schon gewesen, ich weiss darum, wovon ich rede )
Jede dieser 200 Fragen kann von Jedem sowohl mit Ja als auch mit Nein beantwortet werden:
Beispiel
Frage 60: Neigen Sie dazu, nachlässig zu sein ? Antwort: Jeder neigt dazu, mal nachlässig und das mal nicht zu sein.
Frage 115: Würde eine Nichtübereinstimmung Ihre allgemeine Beziehung zu einer bestimmten Person beeinflussen ? Antwort ja und nein, ein ja dann wenn diese Nichtübereinstimmung gravierend ist, ein nein, wenn nur marginal und jede Person ist anders als man selber.
Oder Frage 166: Bekommen Sie eine körperliche Reaktion bei dem Gedanken an Furcht und Besorgnis ? Ein ja, wenn man sich vorstellt, man hätte nur noch 1 Tag zu leben und ein nein, wenn man zufrieden ist und einen nichts aus der Fassung bringen kann.
Und dann gibt es solche Ergüsse wie aus der Frage 17: Sind Sie normalerweise über die Notwendigkeit, Ihre Gesundheit zu schützen, besorgt ? Da wird also ernstlich gefragt, ob man über diese Notwendigkeit des Schutzes besorgt ist, oder solche, ob man offen Bewunderung für schöne Dinge zeigen würde (75). Lustig ist auch die Frage, ob der Wind oder das Knacken im Haus einen stören würde. Sicher: wenn der halbe Dachstuhl wegfliegt
Für bemerkenswert und hinweisungswürdig halte ich die suggestiven Fragen zum behaupteten Scheitern des modernen Strafvollzugs, Gefängnis ohne Gitter, , zur behaupteten Milde der Gerichte und der Richtigkeit der Bewährungsstrafen für Verbrecher.
Ich denke, dass aus diesen gerade vorgenannten Fragen gut zu erkennen ist wer sich schon intensiv mit der Gedankenwelt von Scientology abgegeben hat gar diese Axiome propagiert. |