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13.08.2009, 11:10
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#21 (permalink)
| | Neuer Benutzer Rang: Knappe
Registriert seit: 12.08.2009 Ort: Duisburg
Beiträge: 4
| Ende des Rittertums? Zitat:
Zitat von Scifi Wenn Du eine These aufstellst, solltest Du sie auch erörtern. Über Deine in den Raum gestellte Aussage kann man nicht diskutieren, da Dein Ansatz unbekannt ist. | Zitat:
Zitat von cäsar Wie das?
Soll das heißen, das Rittertum ist langsam in die Versenkung gewandert!?
Und dass es in nachdolgenden Institutionen aufgegangen ist? |
Schon in der Eröffnung dieses Themas ("Xiron") wird mit Recht auf gesellschaftliche Implikationen hingewiesen, ein Aspekt, der hier fast völlig hinter der militärischen Seite des Rittertums verschwindet. Außerdem gebe ich zu bedenken, dass sich "Rittertum" auch geistesgeschichtlich ausgewirkt hat. Nicht ganz falsch liegt auch "Cäsar".
Gruß
Gregorius |
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13.08.2009, 13:14
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#22 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 5.208
| Sind Sie vielleicht ein Freimaurer?
lG
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... bis hierher und keinen Schritt weiter ...
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13.08.2009, 13:57
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#23 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 24.07.2008 Ort: Augsburg
Beiträge: 1.088
| So langsam verstehe ich was GregoriusPrimus meint.
Der geistesgeschichtliche Aspekt, die Ehrauffassung, Pflichtgefühl, Treue usw. hat weitergelebt. Erst heute leidet er etwas...
Insofern kann man schon sagen, dass das Rittertum nicht untergegangen, sondern aufgegangen ist, in den noch heute z.T. gültigen Moralauffassungen.
Da aber nun militärisch das Rittertum nicht negierbar völlig untergegangen ist, seit den Feuerwaffen, muss man doch beides zusammen sehen. Um sagen zu können es sei untergegangen, müsste es völlig verschwunden sein. Der eine Teil hat sich weiterentwickelt erhalten, der andere ist verschwunden. Also ein Untergang zu Teilen.
An der theorie ist was... |
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13.08.2009, 15:43
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#24 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Zitat:
Zitat von cäsar So langsam verstehe ich was GregoriusPrimus meint.
Der geistesgeschichtliche Aspekt, die Ehrauffassung, Pflichtgefühl, Treue usw. hat weitergelebt. Erst heute leidet er etwas... | Aber nur in Ritterromanen und schönen Idealen, nicht in der Realität. Da hatten schon im 15. Jhdt. die meisten Ritter nur mehr wenig "Ritterliches" an sich.
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Bis in den Tod Rot-weiß-rot!
Wen die Götter lieben, der stirbt jung.
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13.08.2009, 15:44
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#25 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Zitat:
Zitat von lorginn Sind Sie vielleicht ein Freimaurer? | Wie kommen Sie denn darauf?
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13.08.2009, 19:14
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#26 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 24.07.2008 Ort: Augsburg
Beiträge: 1.088
| Zitat:
Zitat von Scifi Aber nur in Ritterromanen und schönen Idealen, nicht in der Realität. Da hatten schon im 15. Jhdt. die meisten Ritter nur mehr wenig "Ritterliches" an sich. | Die Raubritter vielleicht, die machten aber nur knapp ein Drittel der gesamten Ritterzahl aus. Die Realität sah zwar anders als idealisiert aus, aber auch nicht viel schlimmer. Siehe Wolkenstein, Berlichingen usw.. Ich weiß Du sagst jetzt, die seien auch überidealisiert, aber trotzdem. Es gab solche und solche. |
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13.08.2009, 20:12
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#27 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 13.04.2009 Ort: Solms-Albshausen
Beiträge: 1.304
| Die Ritterheere beruhten auf dem Lehnswesen. Sie wurden durch Söldnerheere ersetzt. Die Fürsten hatten ein stehendes Heer, welches bei Bedarf aufgestockt wurde. Die Größe der Heere beruhte auf wirtschaftlicher Macht.
Um diese wirtschaftliche Macht zu erreichen, mußten die Fürsten ihr Land wirtschaftlich fördern. Als weiteres Model gab es die Wehrpflicht. Diese wurde im Lehnssytem nicht mehr praktiziert. Der Ordensritterstaat, Die Friesen, die Schweiz und auch Ungarn..... praktizierten wohl die Wehrpflicht. Die Siebenbürger Sachsen wurden ja als Wehrbauern angesiedelt.
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viele Grüße
Paul
aus dem hessischen Lahntal
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13.08.2009, 20:15
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#28 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Zitat:
Zitat von Paul Die Ritterheere beruhten auf dem Lehnswesen. Sie wurden durch Söldnerheere ersetzt. Die Fürsten hatten ein stehendes Heer, welches bei Bedarf aufgestockt wurde. | Normalerweise nicht. An der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit wurden die Heere im Bedarfsfall geworben.
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05.09.2009, 19:26
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#29 (permalink)
| | Gesperrt Rang: Majestät
Registriert seit: 19.02.2008 Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 5.151
| Crécy Zitat:
Zitat von woesch Militärisch endete die Vorherrschaft der Ritter in Europa am 26. August 1346 in der Schlacht von Crécy. Dort besiegten die Engländer im Hundertjährigen Krieg die "europäische Blüte des Rittertums", immerhin 2/3 mehr an Bewaffneten, allein durch ihren gekonnten Einsatz der Langbögen und Hippen (eine Art Hellebarde).
Von da an wurden die Ritter als schwerbewaffnete Kavallerie militärisch immer bedeutungsloser und auch der gesellschaftliche Abstieg begann. 
Will hier aber nicht schon alles verraten.  | Sehe ich auch so, ich sah mal einen Fernsehbericht, in dem sie demonstrierten, wie die original nachgemachten Langbogen der Engländer die Rüstungen der Franzosen auch auf größere Distanz durchschlugen; das war etwa so, als wenn sie heute mit panzerbrechenden Raketenwaffen von Hubschraubern aus auf Panzer feuern. |
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30.04.2010, 19:40
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#30 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Haushofmeister
Registriert seit: 07.01.2010 Ort: NRW
Beiträge: 288
| jep.Der Ritter war taktisch nicht mehr sinnvoll und einfach nur teuer. Der letzte Nachweis einer Schlacht von Reiterkriegern war meines Wissens im 2 WK. in Russland. Wie zu erwarten war verbluteten die Kosakentruppen im Feuer der deuschen MG 42.
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"Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt"(Mahatma Gandhi)
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