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Entschuldigung, der Mann heißt wirklich nicht Renardi. Ich muss mich geirrt haben.
Doch, wohl wird jemand behaupten dass es zur Zeit Jesu entstanden sei. Das wird dauernd behauptet.![]()
"Bis Ende des 19.Jahrhunderts galt das M. als das älteste Evangelium.Genährt ist diese Ansicht durch eine Aussage des Bischofs Papias zu Beginn des 2.Jahrhunderts, der sagte:"Matthäus hat in hebr.Sprache die Worte zusammengestellt, ein jeder aber übersetzte sie bisher wie es ihm möglich war."
"Ähnlich wie das Markusevangelium wird Matthäus anfangs anonym überliefert.Bereits zu Beginn des 2.Jahrhuderts wird der Jünger Matthäus als Verfasser genannt.WENN MAN ABER DAVON AUSGEHT; DASS MATTHÄUS MARKUS ALSVORLAGE HATTE IST DIESE ZUSCHREIBUNG ALS SEHR SICHER FALSH ANZUSEHEN; DENN WARUM SOLLTE EIN AUGENZEUGE(MATTHÄUS) VON EINEM NICHTAUGENZEUGEN(MARKUS) ABSCHREIBEN?"(na, Matthäus doch nicht so jung...)
"Es wird sich auch zeigen, dass einiges der Konzeption und zeitlichen Gegebenheiten FÜR die Verfasserschaft eines Augenzeugen sprechen".
"Entstanden ist das Matthäusevangelium wohl in den siebziger Jahren des 1.Jahrhunderts, auch dies spricht für einen Augenzeugenbericht"
"Im Schlussteil wird Jesu Leidensgeschichte...thematisiert".
(nach Ceming)
Was sagst Du nun? Die ist Theologin(kath.) und behauptet eben, dass es da entstanden sei! Widerspruch innerhalb der Kirche. Toll, oder? Und so jemand schreibt ein Buch!
Außerdem steht im Vatikan-Statement:"oder unmittelbar danach"!
Ich habe auch am Religionsunterricht teilgenommen und ich habe auch schon die Bibel gelesen.
Das Statement kannst Du wenn Du es nichjt glaubst gerne sehen!
Mit dem Urknall muss ich mich beschäftigen! Ab ins Diogenes-Fass . Vor mir hast Du vorerst Ruhe.
To be or not to be, thats the question!
Ich komme wieder! Bis dann!ha,ha!![]()
All das steht so in etwa auch in den Einleitungen der von der Kirche autorisierten Einheitsübersetzung. Aber woraus Du da entnimmst, das Evangelium sei zu Lebzeiten Jesu verfasst worden, ist mir schleierhaft.
Bitte überprüfe noch einmal, ob Du Dein Renardi-Zitat wirklich richtig abgeschrieben hast. Es ist ja auch grammatikalisch falsch.
Die Einheitsübersetzung ist die Bibel aller deutschsprachigen Menschen auf der Welt!
Als "Kirchen-Bibel" wird sie aber nur in Deutschland, Oesterreich, der Schweiz und Lichtenstein benutzt. Kirchen-Bibel will heissen, dass man diese Bibel im Religionsunterricht und während der Messe verwendet.
Die Einheitsübersetzung wurde nicht gemeinsam mit anderen protestantischen Kirchen erstellt, die haben ihre Eigenen (Zürcher Bibel, Lutherbibel, Elberfelder Bibel etc.), sondern wurde aus der lateinischen Vulgata ins Deutsche übersetzt. Die gemeinsame Bibel ist die "Gute Nachricht", welche von beiden grossen deutschsprachigen Kirchen autorisiert wurde und in heutigem Deutsch geschrieben ist.
Die älteste lateinische Bibelversion ist die Vetus Latina welche dann unter Papst Damasus I von der Vulgata abgelöst wurde. Diese war ab dem 8.Jahrhundert die Bibel der kath. Kirche.
Immer wieder wurde die Autorität der Vulgata gegenüber den hebräischen und griechischen Urtexten angezweifelt.
Aber eben, warum extra hebräisch und griechisch lernen, wenn man eine lateinische Bibel hat?
Bei der Urheberschaft der einzelnen Evangelien steht historisch einwandfrei fest, dass sie von den jeweiligen Namensgebern geschrieben wurden. Nur bei der Offenbarung des Johannes weiss man bis heute noch nicht genau wer sie geschrieben hat. Der Evangelist fällt weg, da er bei der Abfassung der Schrift bereits tot war.
Bezüglich der Altersfrage der Evangelien nur soviel; kein "Buch" des neuen Testaments wurde zu Lebzeiten Christi geschrieben.
Die Paulus-Briefe waren aber schon um 70 n.Chr. im Umlauf. Die Frage bezüglich der Kanonisierung füllt ganze Bücherschränke und ist weitgehend eine Ansichtssache. Nur soviel; alle Apokryphen verdienen es gelesen zu werden!
Ich bin gerade an einem Buch über "Apokryphe Apokalypsen" (ISBN 978-3-86539-126-1).
MfG Savonarola
Geändert von Savonarola (11.08.2008 um 05:53 Uhr)
Bei Markus, Lukas und Johannes kommen aber jeweils verschiedene Träger dieses Namens in Frage. Dass die Offenbarung nicht vom Verfasser des Evangeliums stammen kann, ergibt sich auch aus stilistischen Gründen. Das wusste schon Eusebius. Auch bei Matthäus gibt es Zweifel, ob er wirklich der Apostel war. Das Matthäusevangelium soll nämlich das Markusevangelium als Quelle benützt haben, und es ist halt nicht wirklich plausibel, dass ein Augenzeuge einen Nichtaugenzeugen benützt.
Ich behaupte überhaupt icht, dass es zu Jesu Lebzeiten entstanden sein muss.
Außerdem steht im Statement:"oder unmittelbar danach"
Zitiert habe ich richtig, aber Renardi hat diese Komission nie geleitet. Das ist schon hart wenn das im Vatikan-Buch stehen sollte, ich werde nun aufgrund mancher Zweifler mal beim Vatikan anfragen, ob er diese Ausgabe autorisiert hat und wieso da ein Statement zu einer Komission drinnen ist, die es, wie ich gestern erfuhr gar nicht gab. Kurzum ich bezweifle die Verlässlichkeit.
Die Diskussion mit dem Urknall habe ich mir durchgelesen und bestätige meine bisherige Sicht der Dinge:
-Es gab den Urknall
-Er war aber unspektakulär
-Außer uns gibt es keine intelligenten Lebewesen(Bakterien usw. zählen nicht dazu)
-Das Universum hat auch ein Ende
-Die Zeit entstand nicht erst zum Urknall
-Vorher war alles ein Klumpen
Aber um beim eigentlichen Thema zu bleiben:
Glaubst Du nun eigentlich dass es sie gab?
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