| Wir wissen ja heute, das es in der Region Waldgirmes eine gewisse Siedlungskontinuität gab. Die Ubier hatten das Lahngebiet besiedelt. Viele siedelten in die Region Köln um z.B. weil ihnen die Angriffe der Sueben zu schaffen machten.
Der Teilstamm der Cubi blieb in der Region, unter römischer Herrschaft.
In dieser Zeit siedelten sich auch immer mehr Chatten in der Großregion an, während die Sueben möglicherweise in der Region am Dünsberg, also in der Nachbarschaft die Herrschaft übernahmen.
Die Sueben sollen sich mit den Römern z.B. bei dem Feldzug des Drusus Kämpfe geliefert haben. Die Cubi schlossen sich nach dem Abzug der Römer wahrscheinlich mehrheitlich den Chatten an. Waldgirmes müßte also nicht ein Opfer der Flammen geworden sein. Die deutlichsten Spuren der römischen Herrschaft, wie das Reiterstandbild wurden allerdings beseitigt. Dieses wurde ja zum einschmelzen nach Dahlheim geschafft.
Es ist natürlich reine Spekulation, ob mit den Cubi-Bürgern auch Römer in Waldgirmes bleiben konnten u. bleiben wollten.
Die anschließenden Funde in der Region wurden "germanischer".
Die Chatten könnten sich natürlich mit den Römern Abzugskämpfe geliefert haben.
Die Legenden in der Region über Schlachten mit den Römern geben noch nicht einmal an, zu welchem Stamm die Germanen gehört hatten und in welcher Größenordnung sich die Kämpfe abspielten. Wahrscheinlich waren es Männer aus der Region Biebertal-Dünsberg, weil sie ja in der Schlacht am Hilfholz Verstärkung aus dem Wald erhielten und die Legenden regional weiter gegeben wurden. Die Verstärkung wurde sicherlich aus den Nachbardörfern zusammengeholt.
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viele Grüße
Paul
aus dem hessischen Lahntal
Geändert von Paul (01.02.2012 um 02:08 Uhr).
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