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Tags: bedrohung, feinde, feldherren, gedankenspiele, persoenlichkeiten, rom

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Alt 17.05.2009, 23:14   #1 (permalink)
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Gefährlichste Feinde des Römischen Reichs

Wohl eher als Gedankenspiel müsste man das Thema das ich nun erstellen werde bezeichnen, da es nicht wirklich messbar ist. Aber irgendwie finde ich die Frage spannend:

Wenn ihr eine Top 3 der gefährlichsten Feinde des Römischen Reichs zusammenstellen würdet, wie würde diese Aussehen?

Natürlich wäre auch eine Begründung interessant.

Ich freue mich auf eure Antworten.
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Alt 18.05.2009, 01:15   #2 (permalink)
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Paul sorgt für eine eindrucksvolle AtmosphärePaul sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
Rom selbst, also das Zentrum der Macht wurde durch Kathago ernsthaft bedroht, dann durch Kelten u. Germanen, sowie durch die "eignen" Sklawen.
Eine weitere konkurrierende Großmacht wäre Persien u. sehr kurzzeitig auch die Hunnen gewesen.
Die Bedrohung durch die Germanen war die dauerhafteste Bedrohung, die wahrscheinlich über die längste Zeit nicht so empfunden wurde.
__________________
viele Grüße

Paul

aus dem hessischen Lahntal
Paul ist offline  
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Alt 18.05.2009, 08:49   #3 (permalink)
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Caracalla befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
1.die Kathager
2.die Kimmerer/Teutonen
3.die Hunnen
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Alt 18.05.2009, 08:52   #4 (permalink)
Benutzer
Rang: Majordomus
 
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Beiträge: 51
Caracalla befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ok noch eine Begründung dazu
1.Hätten die Verbündeten Roms sich Hanibal angeschlossen, wäre Rom gefallen
2.Diese Krieger drangen tief in das römische Kernland vor-erst durch Marius konnten sie gestoppt werden
3.Nur der Papst konnte die Hunnen, durch persönliche Verhandlungen von einem Vormarsch auf Rom abhalten
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Alt 18.05.2009, 09:27   #5 (permalink)
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Phigo wird schon bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von Caracalla Beitrag anzeigen
3.Nur der Papst konnte die Hunnen, durch persönliche Verhandlungen von einem Vormarsch auf Rom abhalten
Auslegungssache.

Aber natürlich sieht das die Kirche so.
Es waren aber eher logistische Probleme, die Attila quälten...

Zum Thema:
1. Karthago, hat den Römern gezeigt, dass man tief fallen kann, wenn man hoch steigt...
2. Die iranischen Völker (Parther, Sassaniden, ...), waren stets eine Bedrohung und kosteten Byzanz viel Geld...
3. Makedonien, hätte Philipp mehr Kavallerie zur Verfügung gehabt, wären die Römer "leichte Beute" gewesen...

Alternativ natürlich die Germanen...

LG Phigo =)
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Inveniemus viam aut faciemus. - Hannibal
Hoc enim uno praestamus vel maxime feris, quod conloquimur inter nos et quod exprimere dicendo sensa possumus. - Crassus
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Alt 18.05.2009, 10:17   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Phigo Beitrag anzeigen
Auslegungssache.
Aber natürlich sieht das die Kirche so.
Es waren aber eher logistische Probleme, die Attila quälten...
Nach Rom wäre es für Attila ein relativ langer Marsch gewesen und außerdem hätte es sich nicht so gelohnt. So lange war die Plünderung Roms durch die Westgoten noch nicht aus (410) und die besten Zeiten für Rom waren vorbei. In Rom kursierte in dieser Zeit meines Wissens außerdem eine Seuche.

Da war es einfacher und logischer gegen Mailand, das auch eine sehr bedeutende Stadt war zu ziehen.
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Alt 18.05.2009, 10:19   #7 (permalink)
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Phigo wird schon bald berühmt werden
Ok, dann waren es logistische und logische Ursachen^^

LG Phigo =)
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Alt 18.05.2009, 10:20   #8 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Phigo Beitrag anzeigen
2. Die iranischen Völker (Parther, Sassaniden, ...), waren stets eine Bedrohung und kosteten Byzanz viel Geld...
Man kann sagen: Sie kosteten Byzanz nicht nur viel Geld sondern brachten das Reich sogar an den Rand des Untergangs. Kaiser Heraklaios rettet das Reich mit Müh und Not. Doch auch diese Kämpfe hatten ihre Folgen. Manche Historiker sehen im Krieg zwischen Byzanz und den Sassaniden zu dieser Zeit einen ganz wichtigen Faktor beim Aufstieg des Islamischen Großreichs. Die beiden Reiche waren durch die Kämpfe gegeneinander geschwächt.
Gesamt muss man sagen: Man darf, was Byzanz betrifft, den Konflikt nicht unterschätzen.
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Alt 18.05.2009, 10:35   #9 (permalink)
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Zitat:
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2.die Kimmerer/Teutonen
Du meinst die Kimbern. Die Kimmerer waren ein ganz anderes Volk, das ursprünglich nördlich des Schwarzen Meeres beheimatet war, aber im 8. Jhdt. über den Kaukasus nach Kleinasien vorstieß und u. a. Urartu und Phrygien heimsuchte.
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Alt 18.05.2009, 10:40   #10 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Caracalla Beitrag anzeigen
1.Hätten die Verbündeten Roms sich Hanibal angeschlossen, wäre Rom gefallen
Die meisten Verbündeten Roms schlossen sich Hannibal an, darunter so wichtige wie Capua und Tarent. Er konnte Rom nur deshalb nicht bezwingen, weil er nicht in der Lage war, die Stadt zu erobern. So zog er nach Cannae planlos durch Italien, während die Römer einer Schlacht auswichen und stattdessen in Spanien und Sizilien agierten und ihn schließlich durch ihre Aktivitäten in Afrika zur Rückkehr nach Afrika zwangen.

Zitat:
Zitat von Caracalla Beitrag anzeigen
2.Diese Krieger drangen tief in das römische Kernland vor-erst durch Marius konnten sie gestoppt werden
Sie wollten plündern und eine neue Heimat finden. Rom selbst hätten sie wahrscheinlich nicht angegriffen, denn sie wären nicht in der Lage gewesen, die Stadt zu erstürmen oder für längere Zeit zu belagern. Sie hätten Italien ausgeplündert und wären dann wieder abgezogen, so wie sie es auch schon in Spanien gemacht hatten.
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