Zitat:
Zitat von Stonewall Jackson Lieber Christian,
es ist aber auch klar, welche Motive amerikanische Autoren haben soetwas zu verbreiten. Ich würde davor warnen das unkritisch zu übernehmen! |
Christensen z.B. ist Ökologe. Ein international anerkannter Wissenschaftler noch dazu.
Er hat sich u.a. intensiv damit beschäftigt, was Feuer im Yellowstone Park anrichten und wie sie aber auch helfen können, das natürliche Gleichgewicht zu bewahren. Er kam drauf, dass das, was da an Tieren derzeit rumläuft, das natürliche Gleichgewicht des Parks STÖRT und auf der Suche nach dem "Urzustand" kam er drauf, dass auch die Indianer schon die Ökologie der Region grundlegend beeinflusst haben.
Auch die anderen von mir zitierten Autoren sind meist anerkannte Wissenschaftler, nicht nur Amerikaner - warum sollten die die Indianer in die Pfanne hauen wollen? Auch von anderen sogenannten "indigenen" Bevölkerungen ist bekannt, dass sie massiv in die Ökologie einer Landschaft eingriffen, die zuvor wirklich unberührt war.
Mit dem gleichen Argument müsstest du alle hinterfragen, deren Forschungsergebnisse ergeben haben, dass die jungsteinzeitlichen Menschen in Europa die Ökologie Europas grundlegend veränderten, indem sie Brandrodungswanderfeldbau betrieben.
Wo der Mensch siedelt, verändert er seine Umwelt. Das ist so, das ist an beinahe allen Siedlungsorten des Menschen
nachgewiesen, vom Fruchtbaren Halbmond über das jungsteinzeitliche Europa bis hin zu Australien - warum sollte ich das alles gerade für Amerika bezweifeln?
VG
Christian