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Tags: irokesen, manitu, maximiliam schell

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Alt 24.07.2011, 23:12   #1 (permalink)
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Obelix ist ein LichtblickObelix ist ein LichtblickObelix ist ein LichtblickObelix ist ein LichtblickObelix ist ein Lichtblick
Der Kriegsruf der Indianer

Bis vor wenigen Jahrzente hat man den Indianer eine eigene Geschichte vor der Ankunft der Weissen nicht anerkennt.

Heute weiss man das es Indianer Städte gab mit mehr als 12000 Einwohner im 11 Jahrhundert unsere Zeitrechnung und das in Norden von Amerika..

Die ersten Siedler wären verhungert in Jamestown hätten die Ureinwohner nicht ihre Ernte mit den Weissen geteilt, Thanksgifing wir zwar in Amerika gefeiert, nur die Indianer gingen eindeutig als Verlierer aus der Entdeckung Amerikas...

Der Trail of Tears als mann über 200 000 Cherokehs in Hungertrecks in die Reservate schickte.

Als die Weissen noch das "Eiserne Dampf Ross" die Eisenbahn baute und man die Grundlage der Indianer Kultur zerstörte mit der Abschlachtung fast aller Bison in der Prärie..

Terra X geht der Geschichte der Indianer nach..

Spannend.
Link Zdf.de
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Alt 24.07.2011, 23:52   #2 (permalink)
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Sehr interessant und informativ...
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Alt 25.07.2011, 10:50   #3 (permalink)
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dieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nettdieter ist einfach richtig nett
Rothäute auf verlorenem Posten

Als sich die ersten weißen Siedler in Amerika niederlassen, ist der nue Kontinent keineswegs menschnleer. Die indianische Bevölkerung Nordamerikas zählt zu dieser Zeit bis zu einer Million Menschen. Sie verteilen sich auf mehr als 500 Stämme, deren Lebensweisen sich unterscheiden.Gemeinsam fühlen sie sich als Teil der Natur. Die Indianer wollen ihren Kontinent nicht besitzen. Sie sehen sich als seine Kinder.
Quelle: Terra X - ZDF.de
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Alt 25.07.2011, 17:51   #4 (permalink)
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Zitat:
Zitat von dieter Beitrag anzeigen
Sie verteilen sich auf mehr als 500 Stämme, deren Lebensweisen sich unterscheiden.Gemeinsam fühlen sie sich als Teil der Natur. Die Indianer wollen ihren Kontinent nicht besitzen. Sie sehen sich als seine Kinder.
Autsch. Das klingt doch sehr nach dem Gesülze aus "500 Nations", für das Kevin Costner sein Gesicht hergeliehen hat.
Völliger Quatsch. Die Indianer nutzten das ihnen zur Verfügung stehende Land genauso bis zur völligen Erschöpfung wie das die Europäer taten. Nur - weil sie so wenige waren, konnten sie leicht ausweichen in Gegenden, die noch nicht oder schon länger nicht mehr genutzt wurden und hier wieder von vorne anfangen. Bis die neue Heimat wieder ausgebeutet war. Dann zogen sie weiter. Kamen sie bei íhren Wanderungen wieder in das allererste Gebiet zurück, hatte es sich wieder so weit erholt, dass es wieder nutzbar war. Das Prinzip des Wanderfeldbaus.
So lebten z.B. auch die Indianer der Rockies mehr schlecht als recht von der Natur. Die Utah waren von den Stämmen der Prärien, des Südwestens und der Pazifikküste immer sehr schlecht angesehen - eben wegen ihres primitiven Lebenswandels. Die Felsenberge gaben einfach nicht genug her, um einigermaßen üb er die Runden zu kommen, deshalb (ver-)hungerten die Utah und die verwandten Stämme sehr oft. Erst vor einigen Jahrzehnten kam man drauf, warum die Wapitis im Yellowstone sich explosionsartig vermehrten, seit da ein Schutzgebiet war bzw. seit da die Indianer verschwunden waren. Die Hirsche waren von den angeblichen "Naturkindern" schlicht überjagd worden, ohne die Jagd erholte sich ihr Bestand wieder und die Wapitis vermehrten sich dann noch weiter, weil dank der Europäer mittlerweile Bären und Wölfe so selten geworden waren, dass sich das natürliche Gleichgewicht nicht mehr einstellen konnte.
Manchmal ging´s auch deswegen schief, weil sich die Gelegenheit ergab, eine städtische Kultur zu entwickeln.
Die Anasazi im Südwesten der heutigen USA übertrieben das Ganze. Sie mussten ihre (im Wortsinn) verwüstete Heimat verlassen.
Auch die Mississippi-Kultur der "Mound Builder" ging höchstwahrscheinlich deswegen zugrunde, weil Raubbau an der Natur betrieben wurde. Die größte Stadt dieser Kultur, Cahokia, hatte um 1100 eine Fläche von 15 km2, und bis zu 40.000 Einwohner (Minimumschätzung 8000) - zu einer Zeit, als in Mitteleuropa Köln etwa 20.000 Einwohner hatte, London etwa 40.000 und nur Paris mit ca. 80.000 Einwohnern um Einiges größer war. Passt irgendwie nicht zu "im Einklang mit der Natur", gell? Die Indianer Nordamerikas befanden sich zum Zeitpunkt des Eintreffens der Europäer auf einem kulturellen Niedergang oder hatten ihn schon abgeschlossen - wenigstens die, die zuvor schon mal kulturell höher stehender waren (zwischen ca. 1000 und ca. 1400 erlebten Südwesten, Mississippi-Region und Südosten eine kulturelle Hochphase, in allen genannten Gebieten gab es damals große Städte! Beim Eintreffen der Europäer war maximal der Südosten noch auf einem kulturellen Niveau, auf dem städtische Siedlungen möglich waren...halt, die Pueblo im Südwesten habe ich vergessen.).
Die Indianer des Nordostens z.B. hatten noch nie anders gelebt als als Waldbauern und Waldjäger. Trotzdem begingen auch sie Raubbau an der Natur - wie eigentlich alle Kulturen der Menschheitsgeschichte.

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Alt 25.07.2011, 18:06   #5 (permalink)
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Gibt es auch eine Quelle für diese Behauptungen?
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Alt 25.07.2011, 18:50   #6 (permalink)
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Eine?

- Arens/Braun: Die Indianer Nordamerikas. Beck´sche Reihe Wissen Bd.2330.
- Guggisberg: Geschichte der USA. 2002.
- Owusu: Symbole der Indianer Nordamerikas. 2000. (zu den Irokesen)
- Cahokia Mounds State Historic Site and Cahokia Mounds Museum Society
- Hook/Johnson: Die amerikanischen Wald- und Prärieindianer.
- Bierhorst: Die Mythologie der Indianer Nordamerikas. 1991.
- Kay, Charles E.: Aboriginal Overkill. The Role of Native Americans in Structuring Western Ecosystems. 1994.
- Christensen, Norman L.: Succession and Natural Disturbance: Paradigms, Problems and Preservation of Natural Ecosystems.
- Cahokia: Ancient America's Great City on the Mississippi (Penguin Library of American Indian History)

Das hatte ich erst mal greifbar (meist via Literaturlisten, gebe ich zu. So groß ist meine Bibliothek nu auch wieder nicht...)
Reicht das?

VG
Christian
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Alt 25.07.2011, 19:44   #7 (permalink)
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Conzaliss wird schon bald berühmt werden
Danke!

Ich werde das mal mit meiner Literatur über die nordamerikanischen Indianer vergleichen...
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Alt 25.07.2011, 22:45   #8 (permalink)
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So idealisiert wird die Dokumentation nicht beschrieben.

Weil die Irokesen handeln trieben mit den Weissen, kamen sie an moderne Waffen ran.
Die Indianer sprachen zwar viel von Frieden, nur daran hielten sie sich nicht.

Die Irokesen schlossen sich einen Bund zusammen und löschten das Volk der Huronnen total aus.

Der Übertrieben Männlichkeitswahn, wobei die Jungen Indianer beinahe zu Tode Folterte beim Übergangs Ritus zum Mann.

Dann kämpftne die Irokesen auf der Seite der Engländer gegen die Siedler, auch diese Bündnis war für die Irokesen ein schwere Fehler.

Zuletzt glaubten die Häuptlinge tatsächlich, das sie ihre Medizinmänner mit Geister der Ahen unvermundbar gemacht haben.
Die Häuptlinge liessen sich in das Wahwitztige Abendteurer ein sich gegen die US. Kavaliere zu erheben, sie glaubten tatsächlich das sie besiegen können.

Das alles wird in der Dokumentation gesagt.

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Alt 26.07.2011, 10:10   #9 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Obelix Beitrag anzeigen
Dann kämpftne die Irokesen auf der Seite der Engländer gegen die Siedler, auch diese Bündnis war für die Irokesen ein schwere Fehler.
Im Nachhinein gesehen sicher. Nur - zum Zeitpunkt des Bündnisses war es für die Irokesen eigentlich sehr viel logischer, sich mit den jenseits des Atlantik sitzenden und nominell den Amerikanern überlegenen Briten zu verbünden. Konnte doch niemand ahnen, dass die Hinterwäldler über die sieggewohnten Rotröcke siegen würden...

Zitat:
Zitat von Obelix Beitrag anzeigen
Zuletzt glaubten die Häuptlinge tatsächlich, das sie ihre Medizinmänner mit Geister der Ahen unvermundbar gemacht haben.
Die Häuptlinge liessen sich in das Wahwitztige Abendteurer ein sich gegen die US. Kavaliere zu erheben, sie glaubten tatsächlich das sie besiegen können.
Völlig andere Situation wie bei den Irokesen. Das waren Prärieindianer, und die standen mit dem Rücken zur Wand. Sich aus purer Verzweiflung mit wesentlich stärkeren Kräften anzulegen (was den Indianern auch klar war), hat mit Wahnwitz erst mal wenig zu tun.

VG
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Alt 26.07.2011, 13:38   #10 (permalink)
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Zitat:
Zitat von 913Chris Beitrag anzeigen
Autsch. Das klingt doch sehr nach dem Gesülze aus "500 Nations", für das Kevin Costner sein Gesicht hergeliehen hat.
VG
Christian
Lieber Christian,
die von Dir bemängelten Zeilen, stammen nicht von mir , sondern vom ZDF. Deshalb gebe ich immer die Quelle dazu an.
Der Film des ZDF besagte auch, dass die Kulturen der Indianer schnell zu Ende gingen, weil die Indianer sich an Krankheiten ansteckten, die sie vorher nicht kannten und bis zu 90% des Volkes verstarb. Die Krankheiten verbreitetetn sich durch den Handel schneller, als der Weiße Mann hinterher kam.Sodass bei der Besiedlung durch die Weißen, die Städte schon menschenleer waren, weil die Indianer gestorben sind.
Dass Indianer auch nur Menschen sind versteht sich von selbst.
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Geändert von dieter (26.07.2011 um 13:55 Uhr).
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