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Tags: bestseller, buch, roman

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Alt 05.09.2009, 22:04   #1 (permalink)
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GFan wird schon bald berühmt werden
historischer Roman

Ich werde hiermit mein erstes Thema starten und hoffe auf viele Antworten von euch.
Welcher historische Romane hat euch gefesselt oder war so langweilig, dass ihr ihn für Geldverschwendung handelt?
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Alt 05.09.2009, 22:27   #2 (permalink)
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ned rise wird schon bald berühmt werden
Zitat:
Zitat von GFan Beitrag anzeigen
Ich werde hiermit mein erstes Thema starten und hoffe auf viele Antworten von euch.
Welcher historische Romane hat euch gefesselt oder war so langweilig, dass ihr ihn für Geldverschwendung handelt?
Ganz groß fand ich Peter Berlings "Die Kinder des Grals" sowie dessen beiden Nachfolgebände und Ken Follets "Säulen der Erde" und "Mitternachtsfalken", Patrick Rimbauds "Die Schlacht" und Michael Horbachs "Das deutsche Herz" und "Laub vor dem Sturm"
Ebenfalls Daumen hoch für Buchheims "Das Boot" und Otts "Haie und kleine Fische"

Weglegen musste ich zuletzt einen Roman über Friedrich den II.(nich der olle Fritz, sondern der zu Recht auch "Stupor mundi" betitelte). Nach 25 Seiten gings nich mehr- laaangweilig.
Bei "Die Nackten und die Toten" wars ähnlich zäh.

gruß Ned
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Alt 06.09.2009, 09:16   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von ned rise Beitrag anzeigen
Ganz groß fand ich Peter Berlings "Die Kinder des Grals" sowie dessen beiden Nachfolgebände und Ken Follets "Säulen der Erde" und "Mitternachtsfalken", Patrick Rimbauds "Die Schlacht" und Michael Horbachs "Das deutsche Herz" und "Laub vor dem Sturm"
Ebenfalls Daumen hoch für Buchheims "Das Boot" und Otts "Haie und kleine Fische"
Was war an den Büchern so gut, dass du sie nicht weglegen konntest.
Die Säulen der Erde hab ich auch gelesen und fand es ebenfalls gut.
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Alt 06.09.2009, 09:52   #4 (permalink)
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Zitat:
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Was war an den Büchern so gut, dass du sie nicht weglegen konntest.
Die Säulen der Erde hab ich auch gelesen und fand es ebenfalls gut.
Sie bieten alle eine lebendige Darstellung mit interessanten Charakteren, so dass man sich schnell in den Plot hineinversetzen kann. Wobei "Die Schlacht" im Gegensatz zu den anderen keinen längeren Zeitraum behandelt, sondern nur die Tage der Schlacht bei Aspern 1809- sehr direkt und recht schonungslos.
V.a. ist es m.E. bei historischen Romanen wichtig, dass die Historie nicht nur ein Aufhänger für eine Liebesgeschichte ist, was ja leider des Öfteren der Fall ist (Zuletzt´mal einen Iny-Lorentz-Roman- Die Kastellanin- deswegen schnöll weggelegt).
Welche Favoriten hast denn Du?

gruß Ned
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Alt 06.09.2009, 10:11   #5 (permalink)
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Also neben Säulen der Erde von Ken Follett finde ich die Romane von Rebecca Gable hervorragend. Der einzige Roman von ihr den ich nicht gut finde, ist "die Siedler von Catan".
Ansonsten merkt man bei ihr, dass sie englische Geschichte studiert hat. Sie beschreibt die englische Geschichte mit einem Minimum an erfundenen Charakteren. Die Charaktere sind alle 3-dimensional und es gibt selten einen reinen guten Menschen.
Außerdem schlecht fand ich "Die Mission des Wanderchirugen" von Wolf Serno.
Ansonsten habe ich leider festgestellt, das historische Romane unter 500 Seiten sind schlecht erzählt. Oder es sind Liebes- oder Krimigeschichten, die in der Vergangenheit spielen.
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Alt 06.09.2009, 10:42   #6 (permalink)
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Zitat:
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Also neben Säulen der Erde von Ken Follett finde ich die Romane von Rebecca Gable hervorragend. Der einzige Roman von ihr den ich nicht gut finde, ist "die Siedler von Catan".
Ansonsten merkt man bei ihr, dass sie englische Geschichte studiert hat. Sie beschreibt die englische Geschichte mit einem Minimum an erfundenen Charakteren. Die Charaktere sind alle 3-dimensional und es gibt selten einen reinen guten Menschen.
Außerdem schlecht fand ich "Die Mission des Wanderchirugen" von Wolf Serno.
Ansonsten habe ich leider festgestellt, das historische Romane unter 500 Seiten sind schlecht erzählt. Oder es sind Liebes- oder Krimigeschichten, die in der Vergangenheit spielen.
Jep, die "Siedler von Catan" ist auch das einzige von mir nicht gelesene Gablebuch- zuviel Fiktion, da es auf dem gleichnamigen Brettspiel basiert.
"Das Lächeln der Fortuna" fand ich von den anderen am besten.
Und wie konnte ich bei meiner Bestenliste nur Mahrendorffs "Und sie rührten an den Schlaf der Welt", Bengtssons "Die Abenteuer des Röde Orm" und Mitcheners "Mazurka" vergessen!? Eine TopFive o. ä. zu erstellen, fiele mir echt schwer.

gruß Ned
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Alt 06.09.2009, 10:54   #7 (permalink)
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Servus!
Wenn die Prähistorie auch mitzählt, muss ich für meine Person die Reihe der Ayla-Romane von Jean M. Auel nennen - sie haben mein tieferes Interesse für die Steinzeit, die Neandertaler etc. geweckt ("normales" Interesse war vorher schon vorhanden...)

Was mich als damaligen Augsburger auch fasziniert hat, war der "Mord im Badehaus" von Wilfried Horwege. Zwar im Wesentlichen auch "nur" ein Krimi, der in der frühen Neuzeit spielt, aber exzellent recherchiert. Da kann man die Ausdünstungen einer mittelalterlichen/frühneuzeitlichen Stadt förmlich riechen und spürt förmlich die Hitze einer Badstube.

VG
Christian
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Alt 06.09.2009, 10:56   #8 (permalink)
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Einen sehr guten Roman, bei dem die Hauptrolle eine echte gelebte Person ist und auch ansonsten wenig erfundene Personen vorkommen ist "Die Fürstin" von Eric Maron.
Ansonsten waren Bücher, die versuchen die deutsche Geschichte zu beschreiben eher auf meiner geht gar nicht Liste.
Ich finde es faszinierend, dass du es schaffst ein Buch nicht zu Ende zu lesen. Ich hab so einen Fimmel ich muss jedes Buch fertig lesen. Das dauert dann meistens einige Zeit und ich lese inzwischen ein anderes Buch aber ich muss es fertig lesen.
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Alt 06.09.2009, 11:11   #9 (permalink)
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Zitat von GFan Beitrag anzeigen
Einen sehr guten Roman, bei dem die Hauptrolle eine echte gelebte Person ist und auch ansonsten wenig erfundene Personen vorkommen ist "Die Fürstin" von Eric Maron.
Ansonsten waren Bücher, die versuchen die deutsche Geschichte zu beschreiben eher auf meiner geht gar nicht Liste.
Ich finde es faszinierend, dass du es schaffst ein Buch nicht zu Ende zu lesen. Ich hab so einen Fimmel ich muss jedes Buch fertig lesen. Das dauert dann meistens einige Zeit und ich lese inzwischen ein anderes Buch aber ich muss es fertig lesen.
Zugegeben, meistens nehme ich nach einiger Zeit nochmal einen Anlauf und "schaffe" das Buch dann auch- bin da wohl manchmal etwas ungeduldig, obwohl mich die Erfahrung lehrt, dass sich viele Romane im Verlauf der Handlung "entwickeln" müssen. "Herrscher von Apulien" heißt übrigens das Buch über Friedrich II., welches ich zuletzt weglegte. Irgendwann geh´ich da ´nochmal ´ran.

gruß Ned
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Alt 06.09.2009, 11:19   #10 (permalink)
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Servus!
Wenn die Prähistorie auch mitzählt, muss ich für meine Person die Reihe der Ayla-Romane von Jean M. Auel nennen - sie haben mein tieferes Interesse für die Steinzeit, die Neandertaler etc. geweckt ("normales" Interesse war vorher schon vorhanden...)

Was mich als damaligen Augsburger auch fasziniert hat, war der "Mord im Badehaus" von Wilfried Horwege. Zwar im Wesentlichen auch "nur" ein Krimi, der in der frühen Neuzeit spielt, aber exzellent recherchiert. Da kann man die Ausdünstungen einer mittelalterlichen/frühneuzeitlichen Stadt förmlich riechen und spürt förmlich die Hitze einer Badstube.

VG
Christian
"Mord im Badehaus" hab´ich noch nicht gelesen, aber mein Bruder hat mir den empfohlen. Jetzt Du auch noch. Also ´ran an den Horwege! Auch eher ein Krimi, aber lesenswert: "Die Detektivin" von Nicola Hahn. Spielt Ende des 19. Jhdts in Frankfurt/M.

gruß Ned
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