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Umfrageergebnis anzeigen: Gartenzwerg mit Hitlergruss - ist eine Anzeige dafür berechtigt?

Teilnehmer
37. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja, so etwas führt zu einer Verharmlosung des Nazismus

    11 29,73%
  • Nein, eine solche Satire macht Hitler & Co. gründlich lächerlich

    19 51,35%
  • Keine Meinung

    7 18,92%
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Ergebnis 11 bis 20 von 239
  1. #11
    Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
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    Zitat Zitat von 913Chris Beitrag anzeigen
    Hm...
    Nur mal so vor mich hin gedacht:
    Der Künstler will Hitler und seinen Gruß lächerlich machen. Ausgerechnet mit DEM deutschen Symbol, dem Gartenzwerg mit seiner Michelmütze.
    Kann man sagen: O.k.
    Nun verkauft er das Dingens aber. Wählt der Herr Professor denn seine Kundschaft aus? Nach dem Motto: "Witz kapiert, du darfst kaufen"?
    Was, wenn sich ein Nazi den Zwerg in den Garten stellt, ohne jede Ironie?
    Also, so ganz ohne ist der Zwerg nicht...
    VG
    Christian
    Lieber Christian,
    wer Hitler als Zwerg sieht, der sieht ihn durchaus richtig.

  2. #12
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    Ist das nicht Wiederbetätigung oder sowas? Darum hatte ja der News auf einems einer Titelblätter mit Strache und Co. auch die Hakenkreuze wegretouchiert.

    Aber ist ja genauso harmlos als nähte jemand eine Nazifahne und hinge sie bei seinem Haus auf, so dass sie jeder sehen kann... Also dem kann ich nicht zustimmen.

    Finde das schon in Ordnung so. So einen Nazi-Zwerg braucht keiner. Mag kleinlich sein, aber das ist eben meine Meinung.

    LG Phigo

  3. #13
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    Wenn jemand eine Nazifahne an seinem Haus aufhängt, ist er höchstwahrscheinlich ein Nazi. Aber auch da kommt es natürlich auf den Vorsatz an: Als der österreichische grüne Abgeordnete Wabl im Nationalrat eine Hakenkreuzfahne gehisst hat, wurde er auch nicht wegen Wiederbetätigung bestraft.
    Bei so einem Nazi-Zwerg ist die Motivation des Käufers schwer feststellbar.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Scifi Beitrag anzeigen
    Aber auch da kommt es natürlich auf den Vorsatz an: Als der österreichische grüne Abgeordnete Wabl im Nationalrat eine Hakenkreuzfahne gehisst hat, wurde er auch nicht wegen Wiederbetätigung bestraft.
    Bei so einem Nazi-Zwerg ist die Motivation des Käufers schwer feststellbar.
    Na super Beispiel. Wabl war doch ein Heinzi. Der hat gemacht was ihm gefiel, ohne nachzudenken. Der hat ja Jörg Haider auch den Mittelfinger gezeigt...

    Mit Letzterem hast du auf jeden Fall Recht. Aber selbst wenn ich ein Liebhaber von Hartbrandwichteln wäre, würde ich mir sowas nur als überzeugter Nazi in den Garten stellen, alles andere ist in meinen Augen eine bloße Schönrederei.

    "Du vermaladeiter Nazi!" "Aber ich habe ihn doch nur da um mich über die lustig zu machen..."

    Na klar. Das Gegenteil wird ihm kaum einer beweisen können. Und selbst wenn dem so sein sollte, ist das absolut überflüssig.

    Dinge die die Welt nicht braucht...

    LG Phigo

  5. #15
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    Also habe heute in der FR auch wegen der Diskussion hier mal genau gelesen....der Zwerg ist in Gold ohne Mütze mit ausgestreckten rechtem Arm zu sehen...und wurde vorwiegend exemplarisch in Museen und Galerien als Kunst ausgestellt...also weniger für den Garten verkauft.
    Der Künstler kommentiert dann in der Regel den Zwerg als Beispiel für den damaligen provinziell denkenden Mitläufer im Dritten Reich....
    Also halb so spektakulär wie vermutet.....

  6. #16
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    Die Reichsfahne und so verbieten aber Gartenzwerg.

    Der Künstler wollte wahrscheinlich mit dem Gartenzwerg den Kleinbürgerlich mief darstellen und ihre Mitläufer während der Nazizeit. Nur wahre Kunst wird ausgestellt und ein Künstler hat finazielle interesse hier endete die Kunst und geht ins Kommerzielle über. Na ja hätte er noch ein Hitler Schnauz gehabt so hätte man zumindestens der Lächerlichkeit preisgeben, aber so ist das Verbot korrekt. Weil kein Kunst sondern Merkantille interesse stehen. Nur eine Frage am Rande. Hätte der Gartenzwerg ein Faust geballt zu Himmel und am Rever Hammer und Sichel und hinten am Rücken steht: Morgen stehe ich im Gulag" ob so ein Zwerg auch verboten worden wäre.

    Vielleich noch mit dem Gesicht von Lafontain

    Na ja das wäre dann wieder Kunst gewesen.........

    LG
    Obelix

  7. #17
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    Lieber Obelix,
    Lafontaine war nie Kommunist, wenn er auch von den konservativen Kreisen so dargestellt wird.
    Hammer und Sichel sind so weit ich weiß als Symbole in Deutschland nicht verboten.
    Man hätte den Zwerg noch mit einem Bärtchen versehen können.

  8. #18
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    Zitat Zitat von dieter Beitrag anzeigen
    Hammer und Sichel sind so weit ich weiß als Symbole in Deutschland nicht verboten.
    Was mehr über Deutschland als über die Symbole aussagt.

  9. #19
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    Zitat Zitat von dieter Beitrag anzeigen
    Lafontaine war nie Kommunist, wenn er auch von den konservativen Kreisen so dargestellt wird.
    Dafür gibt es aber in seinem Haufen außer einstigen Stasi-Spitzeln noch genug bekennende Kommunisten - auch wenn es nur Salonkommunisten wie die Wagenknecht sind.

    Wie heißt es doch so schön: Sage mir, mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist.

  10. #20
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    Einstige Stasispitzel gab es in allen Parteien und wahrscheinlich gibt es auch immer noch welche, entdeckt oder unentdeckt. Schließlich wurden die wichtigsten und brisantesten Akten des VEB "Guck und Horch" zur Wendezeit vernichtet. Worin man Einsicht hat sind die uninteressanteren, vor allem meistens ältere Vorgänge. In der Birthler-Behörde sollen noch zig Tausend Säcke mit Papierschnitzeln auf ihre Rekonstruktion warten.

    Ibrahim Böhme und Wolfgang Schnur, der politische Ziehvater Angela Merkels, sind wohl die prominentesten Ex-Spitzel, und beide waren nicht Mitglied der PDS. Wer "IM Erika" war, ist bis heute nicht restlos geklärt.
    Beim Stichwort "Stasi" würde ich nicht automatisch auf die "Linke" zeigen. Das ist einfach historisch nicht korrekt.

    Beste Grüße
    Joerg

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