| TagCloud | | | Umfrageergebnis anzeigen: Hat uns Friedrich Schiller heute noch etwas zu sagen? | |
Ja, seine Themen und seine Aussagen sind und bleiben aktuell.
|   | 100,00% | |
Nein, seine Denkansätze und sind Sprache sind inzwischen überholt.
|   | 0% | |
Keine Meinung
|   | 0% |  | |
13.11.2009, 08:18
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#1 (permalink)
| | Administrator Rang: Haushofmeister
Registriert seit: 23.04.2008
Beiträge: 360
| Hat uns Friedrich Schiller heute noch etwas zu sagen? Am 10. November 2009 wäre Friedrich Schiller 250 Jahre alt geworden. Sein Geburtstag wurden feierlich in Marbach begangen.
Hat uns Friedrich Schiller heute noch etwas zu sagen? |
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13.11.2009, 10:19
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Das hängt ganz davon ab, ob man sich von ihm etwas sagen lassen will. Die meisten Menschen erleben ihn wohl nur noch als aufgezwungene Lektüre in der Schule - falls er dort überhaupt noch gelesen wird. Nach allem, was ich in diesem Forum über die Goethe-Lektüre an deutschen Schulen erfahren habe, bin ich da skeptisch ...
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Bis in den Tod Rot-weiß-rot!
Wen die Götter lieben, der stirbt jung.
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13.11.2009, 15:16
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Allein sein freiheitlicher Geist hat uns nochwas zu sagen. Die Schweizer können mit "Wilhelm Tell" ihre ganze Geschichte erklären.
Es gibt auch viele Sprichwörter, die auf ihn zurückführen, wie. "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es seinen bösen Nachbarn nicht gefällt."
Oder heroische Gedichte wie die Bürgschaft, die wir lernen mußten: Zu Dyonis dem Tyrannen schlich, Damon den Dolch im Gewande, ihn schlugen die Häscher in Bande. "Was wolltest Du mit dem Dolche sprich? Die Stadt vom Tyrannen befreien. Das sollst Du am Kreuze bereuen."
Eine andere von uns Schülern gebrauchte Version ging folgender Maßen: "Was wolltest Du mit dem Dolche sprich. Kartoffel schälen verstehst Du mich?" 
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Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem Anderen zu. Rettet das Forum
Geändert von dieter (13.11.2009 um 15:18 Uhr).
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13.11.2009, 19:42
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| schiller Zitat:
Zitat von dieter Allein sein freiheitlicher Geist hat uns nochwas zu sagen. Die Schweizer können mit "Wilhelm Tell" ihre ganze Geschichte erklären. | Servus Dieter.
Da tust Du den Schweizern aber Unrecht, Ich denke nicht das die Schweizer Ihre jahrhundertelange Geschichte , mit einer erfundenen Sagenfigur erklären müßen. Na ja , vielleicht die Politiker der " SVP " und ihre Wähler.
Mit Schiller hast Du recht, Seine Baladen gefallen mir.
Gruß LUKI.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
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13.11.2009, 22:47
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.342
| Servus!
Ihr habt aber schon zur Kenntnis genommen, dass Schiller auch Historiker war, der ein Werk zum 30jährigen Krieg geschrieben hat?
Und auch dieses Werk ist noch lange nicht überholt.
War halt ein großer Geist, der Schiller...
VG
Christian |
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13.11.2009, 23:12
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Nur ging ihm bei diesem Werk leider der Atem aus. Die letzten Kriegsjahre hat er auf ein paar Seiten abgehandelt, was ich sehr schade finde, da ohnehin die ersten Jahre bis zum Wallensteins Tod am bekanntesten sind.
Aber seine Geschichte über den Abfall der Vereinigten Niederlande hat er ja auch nie fertiggestellt.
Lesenswert sind trotzdem beide Werke.
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Bis in den Tod Rot-weiß-rot!
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13.11.2009, 23:35
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.342
| Servus!
Ne nette "was wäre wenn"-Frage:
Was wäre gewesen, wenn Schiller als Historiker in Jena bezahlt worden wäre und nicht quasi ehrenamtlich unterrichtet hätte? Dann hätte er sich nicht um einen Brotjob umschauen müssen und hätte vielleicht seine historischen Werke fertigstellen können...
Wer weiß, ob uns hier nicht ein Historiker vom Schlage eines Ranke oder Mommsen verloren gegangen ist...
VG
Christian |
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13.11.2009, 23:42
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Dann hätte er aber vielleicht weniger Zeit für seine dramatischen Werke und Gedichte gehabt.
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14.11.2009, 09:40
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 20.02.2008 Ort: Frankfurt/M.
Beiträge: 8.802
| Zitat:
Zitat von Luki Servus Dieter.
Da tust Du den Schweizern aber Unrecht, Ich denke nicht das die Schweizer Ihre jahrhundertelange Geschichte , mit einer erfundenen Sagenfigur erklären müßen. Na ja , vielleicht die Politiker der " SVP " und ihre Wähler. | Lieber Luki,
natürlich ist dieses Stück nicht allein erfunden, sondern eingebunden in die Geschichte der Schweiz. Die schweizer Bauern haben jahrhundertelang die Angriffe der übrigen Länder, vorallem der Habsburger abgewehrt. Bekannt geworden ist der Schweizer Igel. 
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14.11.2009, 10:46
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Ganz so defensiv waren die Schweizer aber auch wieder nicht, sondern sie expandierten auch aktiv, z. B. auf Kosten des Herzogtums Mailand.
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