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  1. #1
    Administrator Rang: Haushofmeister Avatar von G-Redaktion
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    Deutsch-amerikanische Beziehungen in Gefahr?

    Wikileaks hat 250.000 vertrauliche Depeschen von US-Diplomaten veröffentlicht. Dabei kam auch ans Licht, was die amerikanische Regierung vom politischen Spitzenpersonal der Bundesrepublik hält. Teilen Sie die Meinung über "Teflon-Merkel" und die "überschäumende Persönlichkeit" von Außenminister Westerwelle? Und glauben Sie, dass das deutsch-amerikanische Verhältnis dauerhaft belastet ist?

    (Offene Diskussion)

  2. #2
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    Ich habe wesentlich schlimmeres erwartet. Letztendlich war es nicht die feine englische Art aber nicht so arg schlimm. Vor 200 Jahren wären solche Aussagen noch ein ernsthafter Casus-Belli gewesen() aber ich denke man sollte darüber hinaus sein wegen ein paar verbaler Frechheiten was zu ändern.

  3. #3
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    Ich bewundere die Amis, ob ihrer guten Analyse über die schwarz-gelben Politiker. Gabriel und Steinmeier kommen besser weg. Habe den Spiegel eben gelesen.

  4. #4
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    Sehe das ähnlich wie Dieter. Wenn eine US-Regierung die ihr im Regelfall gefälligere CDU/FDP-Regierung bemängelt, dann sicher nicht aus Jux und Dollerei. Mit der Mär der überall geschätzten und hochangesehenen deutschen Kanzlerin wäre damit auf alle Fälle mal Schluß. Wobei Obama nicht gerade als einfach im Umgang gilt.

    Schröder war auch sehr unbeliebt (allerdings bei George W. Bush), im Grunde ist das egal, die müssen untereinander können.

  5. #5
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    Die Amis über Westerwelle:
    Außenminister Westerwelle gilt den Amerikanern als Unsicherheitsfaktor, als ein Mann, der noch viel lernen muss für sein neues Amt. Als Oppositionpolitiker habe er die USA kritisiert und dabei "sehr wenig eigene Ideen zur Lössung internationaler Probleme" entwickelt. Der FDP-Politiker sei eine"Wild Card" mit "überschäumender Persönlichkeit", dessen Geltungsdrang zu Kompetenzrangeleien mit der Kanzlerin führen werde.
    Quelle: Der Spiegel

  6. #6
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    Zitat Zitat von dieter Beitrag anzeigen
    Ich bewundere die Amis, ob ihrer guten Analyse über die schwarz-gelben Politiker
    Ich war etwas verwundert darüber, dass die Amis haargenau das gleiche denken wie wir hier
    Davon ab haben wir bestimmt auch Analysen über das amerikanische Spitzenpersonal, mit denen sich Westerwelle und Madam Teflon trösten können.
    Und endlich haben uns die Amis mal wieder was nützliches Gebracht: Einen neuen Spitznamen für unsere Regierungschefin. Ein hoch auf unsere Teflon-Merkel

  7. #7
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    Wegen so einer Panne werden die deutsch-amerikanischen Beziehungen sich nicht ändern. Man ist viel zu sehr aufeinander angewiesen. Erstaunlich ist nur, dass amerikanische Diplomaten genauso über deutsche Politiker denken, wie wir.

  8. #8
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    Jo, inzwischen ist man drauf gekommen, dass diese streng geheimen "Insider-Beobachtungen" nur die wiedergekäute, deutsche Pressemeinung ist.

  9. #9
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    Lieber Triton,
    nicht ganz, da der Büroleiter von Westerwelle, den Amis alles über die Koalitionsverhandlungen von Schwarz/gelb gesteckt hat.

  10. #10
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    Depesche der US-Botschaft Berlin über Kanzlerin Merkel vom 24.3.2009:
    "Wenn sie in die Ecke gedrängt wird, kann Merkel beharrlich sein, aber sie meidet das Risiko und ist selten kreativ."
    Quelle: Der Spiegel

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