die Frage ließ mich nachdenken: ich erfuhr es aus den Nachrichten und, wie so oft, nahm es nicht wirklich ernst sondern ging zur Tagesordnung über. Ich hatte damals ein kleines Kind, 7 Monate, und meine Schwester, die ebenfalls ein Kleinkind hatte, fragte mich, wie ich es denn mit der Ernährung halten wolle. Da habe ich kurzentschlossen statt Frischmilch ein großes Paket Milumil gekauft und meiner Tochter einige Wochen lang die Fläschchen aus (unverseuchter)Trockenmilch zubereitet. Ansonsten habe ich mich "nicht verrückt machen lassen".
Die wirklichen Ausmaße habe ich mir bis heute nicht vorstellen können, obwohl ich hin und wieder davon erfuhr. Erst jetzt, im Zusammenhang mit der japanischen Katastrophe, erreicht das Thema wieder mein Bewusstsein. Ich bin aber nach wie vor der Meinung, dass alles Fordern nach "Ausstieg" nutzlos ist, ja sogar Heuchelei, solange wir nicht ernsthaft Energie sparen! Dazu müssen wir auf lieb gewordene Gewohnheiten verzichten, ich nenne nur das Auto und die gesteigerte Mobilität, und auch den ununterbrochenen Einsatz von Strom für unsere Medien. Aber davon spricht niemand. |