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Tags: byzantinische infanterie

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Alt 19.10.2010, 21:50   #21 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Merlin Beitrag anzeigen
Die Osmanen eroberten Konstantinopel nur durch ihre Zahl mäßige überlegenheit und das entdecken eines geheimen Tunnels.
Die zahlenmäßig Überlegenheit war sicherlich eine entscheidende stärke. Auch der Einsatz neuerster Technik, also vor allem der von Kanonen verschaffte den Osmanen viele Vorteile.

Die Geschichte mit dem geheimen Tunnel würde ich nicht zu wichtig nehmen. Sicher da war wo ein Turm offen aber, den Krieg gewann man eher beim letzten starken Beschuss, bei dem einer der bedeutendsten Befehlshaber auf der Seite von Konstantinopel verletzt wurde, die Mauer zerschossen wurde und schlussendlich die Stadt erstürmt werden konnte.
Das mit dem Turm (denke die Geschichte meinst du damit) war sicherlich irritierend, ich persönlich sehe damit nicht die Kriegsentscheidung.

Übrigens: Auch mit dem Graben von Tunnels versuchte man in die Stadt einzudringen. Doch Byzanz fand Methoden herauszufinden wo Tunnels gegraben wurden und konnte damit wirksame Gegenmaßnahmen setzen.
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Alt 19.10.2010, 22:00   #22 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Merlin Beitrag anzeigen
Die Venezianer mochten die Byzantiner aber nicht, beide waren ja Handels Konkurrenten. Die Venezianer lockten deswegen einen Kreuzzug nach Konstantinopel. Die Kreuzzüge zerstörten außerdem die Byzantinische Infrastruktur, was auch nicht sehr hilfreich war. Die Kreuzzüge und die inneren Probleme sorgten meiner Meinung nach für das Ende des Byzantinischen Reichs.
Im Jahr 1453 war Byzanz nicht mehr wirklich ein Konkurrent. Ich glaube so wurde es auch nicht mehr gesehen. "Freunde" waren die beiden aber nicht wirklich.

Die Kreuzzüge wirkten sich insgesamt sicherlich negativ auf Byzanz aus. Aber nicht komplett, immerhin gelang im 1. Kreuzzug die Einnahme von Nikäa, später die Hauptstadt eines der "Exilreiche".
Im Jahr 1204 schaltete Venedig den unliebsamen Handelskonkurrenten aus, indem es den 4. Kreuzzug nach Konstantinopel leitete. Diese Eroberung war denke ich sicher ein wichtiger Punkt beim Abstieg von Byzanz.
Nach der Einnahme der Hauptstadt bildeten sich mehrere Nachfolgereiche. Eines davon, Nikäa eroberte schlussendlich wieder Konstantinopel. Byzanz war somit wiederhergestellt. Unter Michael Palaiologos betrieb man noch einmal so etwas wie eine Großmachtspolitik, diese diente vor allem der Abwehr von Karl von Anjou und seiner Verbündeten. Doch langfristig konnte man sich so eine Politik nicht mehr leisten. Finanziell war das Reich am Ende, Andronikos II reduzierte das Heer drastisch, was den Aufstieg von Türkischen Kleinreichen, dazu gehört auch das der Osmanen begünstigte.
Außerdem konnte man sich in Michaels Zeit nicht wirklich um den Osten kümmern, da man ja vorm Westen zittern musste. Das man die türkischen Kleinreiche, die nach dem Niedergang des Rum-Seldschukenreichs entstanden war außer acht lassen musste, begünstigte ebenfalls den Aufstieg des Osmanen. Und dazu noch der Bürgerkrieg mitte des 14. Jahrhunderts, als es ohnehin schon kritisch um das Byzantinische Reich stand, das gab dem Reich den Rest. Die Chance der teilweise sehr bemühten letzten Kaiser von Byzanz, noch etwas an der Lage des Reichs und damit des baldigen Untergangs zu ändern war äußerst gering.
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Alt 19.10.2010, 22:04   #23 (permalink)
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Die Kreuzritter waren viel zu sehr auf ihren eigenen Provit aus und die Bauern Kreuzzüge plünderten die Oststaaten Byzanz und Ungarn. die Kreuzritter sollten den Byzantiner alle Gebiete wieder zurückgeben. Die Kreuzritter gründeten kleine Kreuzfahrerstaaten, keinen großen Kreuzfahrerstaat.
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Alt 19.10.2010, 22:08   #24 (permalink)
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Zitat:
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Würde nicht sagen das da gar kein Interesse bestand. Vielen Mächten Europas muss bewusst gewesen sein, das nach einer Eroberugn Konstantinopels ihre Bedrängnis noch schlimmer wurde.
Doch viele der dieser waren einfach zu schwach und manche wie etwa Ungarn hatten erst Niederlagen gegen die Osmanen einstecken müssen.
Natürlich war die Erstürmung Konstantinopels ein Schock für den Okzitent aber die Kosten-Nutzen Wage für eine militärische Aktion von Seiten eines europäischen Bündnisses war klar gegen Konstantinopel.
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Alt 19.10.2010, 22:16   #25 (permalink)
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Zitat:
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Die Kreuzritter waren viel zu sehr auf ihren eigenen Provit aus und die Bauern Kreuzzüge plünderten die Oststaaten Byzanz und Ungarn......
Was Byzanz betrifft machten die Kreuzfahrer immer wieder Probleme. Aber wie gesagt gerade der 1. Kreuzzug wirkte sich nicht nur negativ aus. Ein erfolgreicher Kreuzzug gegen die Osmanen war sogar ein Hoffnung als es mit dem Reich bergab ging.
Vor allem der 4. Kreuzzug schadete Byzanz.

Ungarn profitierte teilweise sogar von den Kreuzzügen. Der 4. Kreuzzug ging auch gegen Ungarn. Es gab aber sogar Kreuzzüge bei denen Ungarn dabei war, bei denen gegen die Osmanen sogar in führender Rolle.

Über den Durchzug der Osmanen in Ungarn und Byzanz schrieb ich hier im Forum schon mal ziemlich ausführlich. Siehe:

http://www.g-geschichte.de/forum/rit...zzuege-12.html (Bilanz über die Kreuzzüge)

Posting 112-124 (auf den Seiten 12 und 13).
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Alt 19.10.2010, 22:21   #26 (permalink)
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Zitat von puma92 Beitrag anzeigen
Natürlich war die Erstürmung Konstantinopels ein Schock für den Okzitent aber die Kosten-Nutzen Wage für eine militärische Aktion von Seiten eines europäischen Bündnisses war klar gegen Konstantinopel.
Außerdem war es nicht so einfach. Wer hätte bei so einem Bündnis dabei sein sollen? So einfach war es gar nicht, weil unter den einzellnen Reichen verschiedene Rivalitäten bestanden haben.
Die Reiche wollten ja bei so einem Unternehmen, dass mit vielen Kosten verbunden war auch profitieren, doch was hätte das schwache Byzanz da noch zu bieten gehabt?
Und vor allem war so eine Unternehmung auch ein Risiko, im Jahr 1453 war die Niederlage von Warna gegen die Osmanen vom Jahr 1444 wohl noch vielen in Erinnerung.
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Alt 20.10.2010, 00:33   #27 (permalink)
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Außerdem war es nicht so einfach. Wer hätte bei so einem Bündnis dabei sein sollen? So einfach war es gar nicht, weil unter den einzellnen Reichen verschiedene Rivalitäten bestanden haben.
Die Reiche wollten ja bei so einem Unternehmen, dass mit vielen Kosten verbunden war auch profitieren, doch was hätte das schwache Byzanz da noch zu bieten gehabt?
Und vor allem war so eine Unternehmung auch ein Risiko, im Jahr 1453 war die Niederlage von Warna gegen die Osmanen vom Jahr 1444 wohl noch vielen in Erinnerung.
Stimmt. Außerdem war Byzanz auch orthodox und nicht katholisch, was das Interesse weiter begrenzt haben kann. Des weiteren lag Byzanz für die meisten starken Staaten zu weit weg, um ein Eingreifen nötig zu machen.
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Alt 20.10.2010, 11:18   #28 (permalink)
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Der erste Kreuzzug wurde auch nur ausgerufen, weil der Papst seine Macht ausbauen wollte und die Christen sich damals selbst bekriegten. Der Papst versprach den Christen, das diese wenn sie einen "Ungläubigen" töteten alle Sünden vergeben wurden.
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Alt 20.10.2010, 15:16   #29 (permalink)
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Der erste Kreuzzug wurde auch nur ausgerufen, weil der Papst seine Macht ausbauen wollte und die Christen sich damals selbst bekriegten. Der Papst versprach den Christen, das diese wenn sie einen "Ungläubigen" töteten alle Sünden vergeben wurden.
Was dann im Grunde den Ablasshandel inspiriert hat, nur ohne Töten.
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Kapitalismus ist die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen.
-im Kommunismus ist es genau umgekehrt!
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Alt 20.10.2010, 18:10   #30 (permalink)
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Außerdem war es nicht so einfach. Wer hätte bei so einem Bündnis dabei sein sollen? So einfach war es gar nicht, weil unter den einzellnen Reichen verschiedene Rivalitäten bestanden haben.
Die Reiche wollten ja bei so einem Unternehmen, dass mit vielen Kosten verbunden war auch profitieren, doch was hätte das schwache Byzanz da noch zu bieten gehabt?
Und vor allem war so eine Unternehmung auch ein Risiko, im Jahr 1453 war die Niederlage von Warna gegen die Osmanen vom Jahr 1444 wohl noch vielen in Erinnerung.
Die Seeschlacht von Lepanto ist ein gutes Beispiel dafür, dass in dieser Zeit (war zwar fast 100 Jahre danach) konkurierende Staaten ein "heiliges" Bündniss schließen konnten, auch wenn der Papst seine Finger im Spiel hatte.

Ähnlich war es bei der Belagerung von Wien, natürlich wäre die Gefährdung Europas nach dem Fall von Wien inakzeptabel gewesen.
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