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Tags: tschwaschisches epos

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Alt 06.10.2011, 19:57   #1 (permalink)
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Attil und Krimkilte

Servus .

Beim stöbern im Internet bin ich auf ein interessantes Buch gestoßen .

Attil und Krimkilte , das Nibelungenlied auf Tschuwaschisch .
Ein Epos in 12. Liedern aus der Sichtweise der Hunnen .
Vielleicht ist das sogar die Urfassung der damaligen Ereignisse .



Die Tschwaschen ( Turkstämmige ) halten sich für die Nachfahren der Hunnen und der Wolgabulgaren .

Der Name Krimkilte ( Krimhild ) bedeutet in ihrer Sprache , die Erde Zuhause .

Möglicherweise geht das Nibelungenlied auf eine frühe Form des Tschuwaschischen Epos zurück.

Gelesen: „Attil und Krimkilte. Das tschuwaschische Epos zum Sagenkreis der Nibelungen“ - übersetzt und herausgegeben von Kai Ehlers - in Zusammenarbeit mit Mario Bauch und Christoph Sträßner - Eurasisches Magazin

https://www.xing.com/net/kulturwisse...-uhr-36805622/



G. v. Luki.
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Alt 06.10.2011, 21:27   #2 (permalink)
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Ein Sohn Attilas, Ernak, fand um 455 mit seinen Hunnen Aufnahme bei den an der Wolga lebenden Protobulgaren. Vielleicht ist dies die Erklärung, dass die Tschuwaschen die Geschichte von Attila und Kriemhild kennen. VG Sansavoir
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Alt 06.10.2011, 22:40   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Sansavoir Beitrag anzeigen
Ein Sohn Attilas, Ernak, fand um 455 mit seinen Hunnen Aufnahme bei den an der Wolga lebenden Protobulgaren. Vielleicht ist dies die Erklärung, dass die Tschuwaschen die Geschichte von Attila und Kriemhild kennen. VG Sansavoir

Servus Sansavoir .

Ja , sicherlich kam sie von den und über die Hunnen in diese Gegend .

Aber etwas pikant find ich den Gedankengang , daß diese Erzählung eventuell ihren Ursprung bei den Hunnen hatte und nach der Auflösung ihres Reiches von den Germanenstämmen übernommen , angepaßt und im Westen weitererzählt wurde .

Das wäre was .
Altes germanisches Kulturgut entpupt sich als eine Raubkopie von den Hunnen .

G. v. Luki.
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Alt 07.10.2011, 00:50   #4 (permalink)
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Warum nicht? Im Heer Attilas dienten ja auch viele Germanen. Unsere Kenntnis des Nibelungenlieds beruht ja nur auf die um 1800 wiederentdeckte Fassung von ca. 1200. Es wird verschiedene, mündlich überlieferte Fassungen gegeben haben, wahrscheinlich nicht nur bei den germanischen Völkern, sondern auch bei anderen Völkern. Die Umbrüche im 5. Jahrhundert waren so einschneidend für die Menschen, dass die Ereignisse einfach über Sagen, Lieder etc. ins Kulturgut der Völker eingegangen sind. Da meist mündlich überliefert, ist wohl vieles verloren gegangen.
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Alt 07.10.2011, 08:40   #5 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Sansavoir Beitrag anzeigen
Es wird verschiedene, mündlich überlieferte Fassungen gegeben haben,
...die dann aber auch nicht wirklich genau der überlieferten Fassung entsprochen haben dürften. Mittelalterliche Autoren gingen mitunter recht frei mit ihren Stoffen um.
Ich erinnere nur daran, wie etwa Wolfram von Eschenbach den Perceval des Chretien de Troyes verändert hat...

VG
Christian
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De Woch fangt scho guat oo.. (der "Bayerische Hiasl" kurz vor seiner Hinrichtung)

Geändert von 913Chris (18.10.2011 um 08:28 Uhr).
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Alt 16.10.2011, 12:14   #6 (permalink)
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Harald wird schon bald berühmt werden
Außerdem ist Attila ein germanischer (= gotischer) Name.
Übrigens auch ein gern gebrauchter türkischer Vorname, wie Cengis, ein bekannter Mongolenkhan.
Harald ist offline  
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