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21.09.2008, 11:21
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#11 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.342
| Mmmja - gut. *zurückruder*
Die Abbasiden wurden tatsächlich schnell zu Schattenherrschern, auch wenn´s einige nochmal versuchten, die Macht zurückzuerlangen.
Insofern habt ihr recht.
Bei den byzantinischen Makedonen wage ich aber doch noch einzuwerfen, dass zur gleichen Zeit in West- und Mitteleuropa einige Dynastien existierten, die mindestens genauso mächtig waren wie die Kaiser Ostroms: Karolinger und Ottonen haben es nicht umsonst geschafft, einen zweiten Kaisertitel zu etablieren - GEGEN den Willen der Makedonen!
VG
Christian |
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21.09.2008, 11:43
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#12 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Mit dem Karolingerreich ging des aber gleich nach Karl d. Gr. wieder bergab. Vor allem die westfränkischen Könige waren völlig machtlos und konnten sich nicht mal der Normannen erwehren. Aber auch die ostfränkischen Herrscher hatten Probleme mit ihren Stämmen. Die Makedonenkaiser hingegen kontrollierten ihr Reich tatsächlich.
Den Kaisertitel gegen den Willen von Byzanz zu etablieren, war ja nicht so schwer, schließlich hatte das Besseres zu tun, als in Westeuropa einzufallen. Dass der Kaisertitel allein nicht unbedingt Macht bedeutet, sah man ja am Beispiel von Wido, Lambert, Ludwig III. und Berengar. |
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21.09.2008, 12:46
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#13 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 07.03.2008
Beiträge: 7.189
| Zitat:
Zitat von 913Chris
Bei den byzantinischen Makedonen wage ich aber doch noch einzuwerfen, dass zur gleichen Zeit in West- und Mitteleuropa einige Dynastien existierten, die mindestens genauso mächtig waren wie die Kaiser Ostroms: Karolinger und Ottonen haben es nicht umsonst geschafft, einen zweiten Kaisertitel zu etablieren - GEGEN den Willen der Makedonen!
VG
Christian | Stimmt so nicht ganz. Das es im Westen Europas auch einen Kaiser gab begann mit Karl dem Großen. Karolinger und Ottonen haben diesen eigentlich nur übernommen.
Als Karl der Große Kaiser wurde, saß Kaiserin Irene auf dem Kaiserthron im Osten. Anerkannt wurde Karl schlussendlich durch Kaiser Michael III (obwohl das ganze eher ein Werk seines Vorgängers Nikophoros I war).
Die Makedonische Dynastie gab es zu dieser Zeit noch nicht. Sie kam erst unter Basileos I im Jahr 867 an die Macht. Zu dieser Zeit war es längst zu spät um etwas dagegen machen zu können das im Westen ein Kaiserreich entstand oder besser gesagt entstanden ist. |
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21.09.2008, 12:50
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#14 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 29.06.2008
Beiträge: 19.979
| Auch zur Zeit Karls d. Gr. hätte man nichts dagegen machen können. Was denn? Ihn mit Waffengewalt zum Verzicht zwingen?
Um spätere fränkische und italienische Herrscher von der Kaiserkrönung abzuhalten, hätten die Byzantiner Rom und somit das Papsttum wieder unterwerfen müssen, und sie konnten sich ja kaum in Süditalien behaupten. |
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21.09.2008, 13:50
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#15 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 07.03.2008
Beiträge: 7.189
| Zitat:
Zitat von Scifi Auch zur Zeit Karls d. Gr. hätte man nichts dagegen machen können. Was denn? Ihn mit Waffengewalt zum Verzicht zwingen?
Um spätere fränkische und italienische Herrscher von der Kaiserkrönung abzuhalten, hätten die Byzantiner Rom und somit das Papsttum wieder unterwerfen müssen, und sie konnten sich ja kaum in Süditalien behaupten. | Genau, außerdem muss man noch beachten das Byzanz zu der Zeit als Karl der Große Kaiser wurde sich gerade in einer Kriese befand und eigentlich andere Sorgen hatte.
Ich wollte Chris aber nur schreiben, das man die Kaiserkrönung von Karl dem Großen nicht auf die Makedonische Dynastie schieben kann, da es sie in dieser Zeit noch nicht gab. |
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21.09.2008, 20:52
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#16 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.342
| *grmpf*
nicht mein Tag heute. Werde zukünftig wieder besser recherchieren...
VG
Christian |
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06.05.2009, 14:31
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#17 (permalink)
| | Benutzer Rang: Majordomus
Registriert seit: 28.04.2009 Ort: Chemnitz
Beiträge: 51
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10.01.2012, 16:34
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#18 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
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Beiträge: 3.838
| Beschränke mich auf Europa. Zum Beispiel die Habsburger unter Karl V., die Karolinger unter Karl dem Großen, die Romanows, das Haus Hannover (ich meine Victoria in Großbritannien) und ihre Nachfolger aus dem Hause Sachsen-Coburg-Gotha (das direkt vom Haus Hannover abstammte), die Julier-Claudier und Antoninische Dynastie (Adoptivkaiser).
Mit Dynastien außerhalb Europas kenne ich mich nicht so aus, spontan fällt mir nur die 18. Dynastie der Pharaonen ein, wahrscheinlich noch einige chinesische Dynastien.
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14.01.2012, 19:23
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#19 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 16.05.2009 Ort: Westfalen
Beiträge: 6.448
| Die Qing-Dynastie in China würde mir noch einfallen.
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15.01.2012, 12:35
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#20 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 07.03.2008
Beiträge: 7.189
| Zitat:
Zitat von Fabian Die Qing-Dynastie in China würde mir noch einfallen. | Von den außereuropäischen Dynastien gäbe es von den ganz Mächtigen noch unter andrem: -Die chinesische Tang-Dynastie -Die Sassaniden -Die Osmanen |
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