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20.05.2011, 23:39
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#1 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
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| Geldgeschichten Servus .
Die nächsten V. Beiträge sind vom Thema : http://www.g-geschichte.de/forum/wel...terreichs.html (Kleine Geschichte(n) Österreichs)
hierher übersiedelt .
Da ich später über das Thema Zahlungsmittel weiterschreiben will , dachte ich daß sie in einem eigenen Thema besser aufgehoben seien . Am 29.4.2011. suchte ich die Zweigstelle Nord der österreichischen Nationalbank in Linz auf .
Nicht um alte Schillinge in Euro umzuwechseln .
Ich hatte gelesen daß es in der Bank eine interessante Ausstellung gäbe , über frühere Zahlungsmittel in Europa . Der Titel : Mit Salz , Beil und Rind auf Shopping – Tour . Aktivitäten ? Oesterreichische Nationalbank Nach meiner Anfrage wurde mir das Fotographieren erlaubt . Als ich mich über die Stufen und den Vorraum bis in den Schaltersaal vorgearbeitet hatte , sprach mich der Manager Hr. Josef Kienbauer an . Wir sprachen über die gelungene Ausstellung und als ich Ihm erzählte hier im Forum darüber einen Bericht zu schreiben , schenkte er mir sogar eine Presse-CD der Präsentation . Nach der Durchsicht des Ausstellungskataloges und eigenen Recherchen wird es aber etwas umfangreicher ausfallen . Der oberösterreichische Donauraum und der Zentralraum sind uraltes Siedlungsgebiet . Lagerspuren lassen sich sogar in der
Riß-Würm Warmzeit
( 130 000 – 80 000 Jahre vor heute ) nachweisen .
Bild anklicken. Aus Archäologie online.
Eine immer wieder aufgesuchte Stelle ist das Berglitzl . Eine ehemalige Flußinsel am nördlichen Donauufer , im Bezirk Perg . Mit natürlicher Erhebung und dadurch gegen Überschwemmungen geschützt. Aus obgenannter Riß-Würm-Warmzeit wurden Lagerspuren gefunden . Diese endeten in der nachfolgenden Würm – Eiszeit . Aus dem Zeitraum von ca. 50 000 – bis 15 000 Jahren , das Festlandseis hatte sich wieder etwas zurückgezogen und es fanden sich wieder eiszeitliche Lagerfunde ein . In beiden Lagerhorizonten wurden Gerätschaften aus Donauhornstein und – Kies gefunden .
Aus Archäölogie online . Als diese Funde mittels modernster Untersuchungsmethoden , neu bewertet wurden , stellte man fest , daß ein retuschierter Abschlag eines Knollenhornsteins , den bayrischen Jurahornsteinlagerstätten des Abensberger Raumes im Landkreis Kehlheim zuzuordnen ist . Dieser wurde , anhand der Fundumgebung , älter als
40 000 Jahre eingeortnet . Da lebten in Mitteleuropa noch keine HSS sondern noch die Neandertaler . Und somit stammt der Abschlag von ihnen . Was mich daran so interessiert ist die Frage , wie kam das Rohmaterial , des Abschlages und eventuell auch Andere , an diesen Fundort ?? Über hunderte Km . ?? Wurde es durch so weite Wanderungen , der Gruppe , transportiert ? Oder brachten Vorbeiziehende es mit und es wurde getauscht ?? Und da sind wir schon beim ersten Thema : Dem Tauschhandel . Fortsetzung folgt . Luki. Daten über Berglitzl wurden dem Buch „ Rätsel der Steinzeit – zwischen Donau und Alpen „ entnommen . Autor : Hr. Alexander Binsteiner . Und noch ein Wikipedialink . Berglitzl ? Wikipedia Archäologie Online : • Der Neandertaler im österreichischen Ennstal • Seite 1 • [Archäologie Online] • •
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (29.10.2011 um 13:49 Uhr).
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20.05.2011, 23:43
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
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| Tauschhandel Teil II. Tauschhandel .
Die Jäger und Sammler , tauschten zwar gelegentlich , aber im Allgemeinen waren sie Selbstversorger . Sie lebten in kleinen Gruppen , ernährten sich von dem was ihnen die Natur anbot und zogen dem Wild nach . Der Tauschhandel begann erst richtig mit der Sesshaftwerdung des Homo Sapiens Sapiens . Nach neuesten Erkenntnissen wanderten , mit Vieh , Kind und Kegel , schon vor 8000 Jahren , Menschen aus Westanatolien in den Balkanraum ein . Es waren die späteren Linienbandkeramiker , die sich nordwärts ausbreiteten . Sie kamen um 7500 Jahren vor heute in Mitteleuropa an und verdrängten mit ihrer Landwirtschaft die Jäger und Sammler an die Ränder Kontinentaleuropas . http://www.g-geschichte.de/forum/fru...nwanderer.html (Anatolische Einwanderer) (Anatolische Einwanderer) Anfänglich wurde nur Gut gegen Gut getauscht . Z.B.: Fleisch , Fisch , Feuersteinrohlinge , Steinwerkzeuge und sehr wertvoll war das Salz . Aber mit zunehmender Landwirtschaft wurden auch dessen Erträge , wie Getreide und Vieh , getauscht . Da der Fernhandel zunahm , mußte man sich auf einige wenige Warengruppen beschränken . Es wird als Nutzgeld bezeichnet . Gehandelt wurde Getreide und Vieh , sowie Salz und Felle . Sehr beliebt waren auch Werkzeuge und Waffen . Schmuck und Halbfabrikate .  Durch die Überschußproduktion der Landwirtschaft war es Einzelnen möglich sich zu spezialisieren . Salz - und Metallbergbau sowie die Metallverarbeitung waren möglich . Da aber zum Tauschhandel nicht immer ein passendes Tauschobjekt vorhanden war , mußte man Zwischentauschgüter finden . Bilder von der ÖNB Die Geldwirtschaft wurde so eingeführt . Es wurde eine Ware gegen ( die vereinbarte Menge eines ) Zwischentauschgutes eingetauscht . Und dieses konnte später wiederum gegen ein beliebiges Gut oder Ware getauscht werden . Es mußte gefragt und anerkannt sein .
Teilbar und wertbeständig sowie messbar . • Frühbronzezeitliches Schatzhaus: wohnte hier der Fürst von Leubingen? • [Archäologie Online] • •
Anfänglich waren es Geräte und Waffen .
Später Metallrohlinge und Barren . Schmuck und Edelmetalle . Um 2000 v. Chr . gab es das erste Metallgeld in Tierform . 
Frei aus Wikipedia Und um 650. v. Chr. In Lydien ( Krösus ) die ersten Münzen aus Elektron . Fortsetzung folgt . Luki.
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Geändert von Luki (16.07.2011 um 13:44 Uhr).
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20.05.2011, 23:45
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
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| Nutzgeld Nutzgeld .
Das waren anfänglich Felle und Fleisch erlegter Tiere , sowie Werkzeuge und Salz.
Mit zunehmender Landwirtschaft und Viehzucht auch Ernteerträge und Vieh .
Es waren aber auch handwerkliche Erzeugnisse , wie Wolle und Tuche oder Schmuck . Archologie der westlichen Slawen - Google Bcher
Getreide war sehr beliebt , Flughafer , Hirse , Einkorn und Dinkel .
Noch bis ins Spätmittelalter wurden Abgaben mittels Getreide oder Vieh und Tierprodukten bezahlt .
Laut englischen Marktordnungen gab es z.B. : folgenden Wertmaßstab für Norwegische Stockfische:
240 Stockfische = 1. Rind = 6. Schafe = 120 Ellen Wolle .
100 Stockfische = 1. Fass Wein .
20 Stockfische = Hufeisen für 5. Pferde oder 1. Fass Bier .
15 Stockfische = 1/8 Fass Honig .
Auch Rinder waren ein gültiger Wertmaßstab . Sie waren aber kleiner als Heute . Homer schrieb :
Der Wert einer Rüstung = 9.Rinder .
Einer Frau ( je nach Stand ) = 4. bis 20. Rinder .
Ein großer bronzener Dreifuß = 12. Rinder .
Ein Mann = 100.Rinder .
Die römische Bezeichnung für Geld „ pecunia „ leitet sich vom lateinischen „ pecus „ ( Vieh ) ab .
Ebenso bezeugt das germanische „ Kugildi „ ( Kuhgeld ) den Wertmaßstab der Rinder . Gerloff: Die Entstehung des Geldes ... - Google Bcher
Noch im Spätmittelalter wurde die Rüstung eines Ritters in Rindern gerechnet .
Sie war eine sehr kostspielige Anschaffung .
Holzschild und Lanze ..= 2 Kühe .
Schuppenpanzer.........= 12 Kühe .
Streitross....................= 12 Kühe .
Helm..........................= 6 Kühe .
Schwert......................= 7 Kühe .
Beinschienen...............= 6 Kühe .
Das war der Wert von 45. Rindern und zugleich auch der Viehbestand eines durchschnittlichen Dorfes .
Fortsetzung folgt.
Luki.
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Geändert von Luki (06.06.2011 um 10:25 Uhr).
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20.05.2011, 23:49
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
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| Zwischentauschgüter Teil IV. Zwischentauschgüter.
( beginnende Geldwirtschaft ) Wenn Käufer und Verkäufer zum Tauschen , über keine , von Beiden , akzeptierten Güter verfügten , mußte der Käufer , ein vom Verkäufer akzeptiertes Gut anbieten , um Handelseins zu werden . Das konnte Alles sein . Von der Dienstleistung , über Naturalien , Werkzeuge , Rohstoffe oder Metallbarren . In der Bronzezeit boten sich daher Werkzeuge - und Schmuckstücke aus selbigem Material an . Die Kelten verwendeten Noppenringe , Kugelrädchen und Radmünzen aus Bronze . In der Eisenzeit verwendeten sie Eisenbarren als Zahlungsmittel.
Aus ÖNB.
Die Etrusker und Italiker verwendeten den : „ Aes rude „ ( Rohkupfer ) in mehreren Formaten . Meist waren sie mit einem Stempel versehen der das Gewicht anzeigt und damit auch den Geldwert. Von da ab war es nicht mehr weit zum Metallgeld . Nachtrag vom 8.9.2011. In Fära ,( Schuruppak ) Mesopotamien ( Sumerer ) , wurden Keilschrifttafeln aus der Frühdynastischen Zeit III.A ( 3400.-2900. v. Chr. ) ausgegraben . Auf manchen war der Verkauf von Ländereien , Grundstücken oder Gärten vermerkt . Ebenso eventuelle Wasserrechte , sowie der oder die Verkäufer ( Familie oder Gruppe ) und ebenso der oder die Käufer . Was es aber so interessant macht ist daß der Kaufwert ( Preis ) der Immobilie in Kupfer oder Silber festgelegt war . Da aber vermutlich die Wenigsten über diese Metalle verfügten wurde auch der Umrechnungswert in Gerste ( dem damals wichtigsten Getreide ) angegeben . Wahrscheinlich wurden daher auch Grundstücksverkäufe mittels Gerste ( Zwischentauschmittel ) bezahlt . Fortsetzung folgt. Luki.
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Geändert von Luki (08.09.2011 um 16:31 Uhr).
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20.05.2011, 23:51
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
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| Metallgeld Teil V.
Metallgeld . Aufgrund des zunehmenden Fernhandels und des leichteren Transportes , vorallem wegen der einfacheren Umrechenbarkeit ( fixer Wert ) kamen schon fast genormte Metallgelder auf . Z.B. : Klingen – und Spatengeld aus Bronze oder Eisen . Daneben wurde natürlich auch , als Geldwert , Schmuck und Edelmetalle verwandt . Die ersten Münzen waren aus Elektron ,
einer natürlich vorkommenden Legierung aus Silber und Gold . Sie wurden erstmals ca. 650. v. Chr. In Lydien
( Kleinasien , Krösus ) verwendet . Aus Wikipedia Die Griechen in Ionien übernahmen die Idee und prägten um 550. v. Chr. Auf der Insel Ägina den silbernen Stater . Bis 400. v.. Chr. hatte er sich in ganz Griechenland durchgesetzt . Ab 500. v. Chr. prägten sie schon in Süditalien , Neapel und Sizilien Silbermünzen . Stater aus Korinth , 4. Jahrhundert. Gnu, gemeinfrei Die Kelten prägten ihre Regenbogenschüsselchen ab
ca. 340. v. Chr. Über 150. Jahre nur aus Gold . Später auch aus anderen Metallen .
Entliehen von der österreichischen Nationalbank. Goldstater ( Goldschüsselchen ) der Boier um 100. v. Chr. Fund in Österreich . Fürst Biatec . Die Römer hatten zwar schon Neapel ( Neapolis ) erobert , sie stellten selbst aber erstmals 289. v. Chr. Münzmeister ein Anklicken. Gnu gemeinfrei . Aes, aus Bronze um 220. v. Chr. Sie verwendeten lange nur Münzen aus Bronze . Fortsetzung folgt . Luki.
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Geändert von Luki (15.08.2011 um 13:48 Uhr).
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22.05.2011, 18:15
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
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| Primitivgeld VI. Primitivgeld : Servus. In anderen Weltgegenden gab es auch andere Zahlungsmittel . Muschelgeld , Federgeld , Hunde – oder Haizähne , Kakaobohnen und Federkiele mit Goldstaub gefüllt oder Steinradgeld . Auf einigen Inseln ist das Eine oder Andere heute noch im Gebrauch . Schnecken- und Muschelgeld : Schöne Muscheln wurden auch bei uns in der Stein- und Bronzezeit zu Schmuck verarbeitet. Wahrscheinlich weltweit . Und sicherlich wurde sie auch als Tausch- und Zwischentauschgüter verwendet ( spät noch von den Indianer Nordamerikas ) . Muschelgeld Neuirland : Anklicken Gemeinfrei , Urheber , Bin im Garten . Zum Größenvergleich, heutige Centmünzen . Gemeinfrei , Urheber , Bin im Garten . Aber als Zahlungsmittel ( Geld ) sind sie in Afrika , Ostasien und Ozeanien bekannt . Kaurigeld ( Kaurimuschel ) Gemeinfrei , Urheber , Philipp66 Es ist klein und leicht zu transportieren . Sie wurden durchbohrt und auf Bastschnüre aufgefedelt. Andere wurde zu Scheiben geschliffen und durchbohrt und aufgefädelt zu langen Schnüren . Anklicken, gemeinfrei, Autor: bin im Garten. Kaurimuschelschnüre In Papua Neuguinea werden die kostbaren Schnüre in einer Bank aufbewahrt und teure Anschaffungen mittels Geldschnüren abgewickelt . Eine Braut soll ca. 250 m. Nasaschneckengeld kosten .Ob die Brautleute die Schnecken gemeinsam fangen , kochen , essen , auffädeln und dann den Brauteltern übergeben ? Ich weiß es nicht , aber es scheint mir sehr mühsam zu sein . Muschelgeld - Wirtschaftslexikon Dongo ( Achatinageld ) : ( Achatschnecken ) War in Westafrika gebräuchlich . Hundezahngeld : ( Schneidezähne ) In Ozeanien gebräuchlich . Auf den Admiralsinseln bekam man noch 1929 für einen Zahn 10. Kokosnüsse . Haifischzähne : Als Schmuck und ähnlich wie Hundezähne als Zahlungsmittel verwendet . Walroßzähne : Wurden im Mittelalter von den Wikingern gehandelt und in Nordamerika von der „ Hudson bay Companie „ als Zahlungsmittel anerkannt . Es gibt sicher noch Mehrere , aber später zu den Bohnen und Federn. Luki.
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Geändert von Luki (24.05.2011 um 16:15 Uhr).
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22.05.2011, 23:14
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
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| Lebensmittel VII: Lebensmittel . Salz , Bohnen und Tee . Salz: Salz war nicht nur ein Tauschmittel , in manchen Kulturen war es sogar ein Zahlungsmittel . Die Legionäre Roms bekamen als Sold nicht nur Münzen sondern auch einen Teil in Salz ausbezahlt . Salz = salarium ( Salär ) . Salär ? Wikipedia In der Gegend von Ostafrika ( Eritrea und Äthiopien ) verwendet man bis heute Salzziegel ( Amole ) als Zahlungsmittel . Amole , anklicken. Gemeinfrei , Urheber : Bertramz Amole ? Wikipedia Teegeld : Teeziegelgeld wurde in Ostasien Als Zahlungsmittel verwandt . Von Südchina , Burma , Tibet , Mongolei bis Ostsibirien . Die getrockneten Teeblätter wurden zerrieben , mit Bindemittel versetzt und gepresst . 
Aus world of Tea , Naturideen Mit einer Prägung versehen , diese bestätigte den Wert und die Qualität des Ballens , der zwischen 1. bis 2. Kg. wog .
So wurden sie als Geld eingesetzt oder als Kapitalanlage gehortet . Paternosterebsen ( Samen ): Wurden in Kamerun und Nigeria aufgefädelt und als Geld verwendet . Der rote Samen sieht hübsch aus , die Pflanze ist aber giftig ? 
Aus Wikipedia In Indien heißen die Samen „ Rati „ und da sie ein Karat schwer sind werden sie zum Abwiegen von Gold verwendet . Paternostererbse ? Wikipedia Kakaobohnen : In Mesoamerika waren Kakaobohnen Zahlungsmittel . Bei Azteken , Mayas und Kollegen berechnete man den Wert einer Sache oder Leistung in Kakaobohnen . Zeitweise kostete ein Sklave 100 Kakaobohnen . Sie wurden auch als Vermögen gehortet . Moctezuma II. Soll 1250 Tonnen als Staatsschatz besessen haben . Die Bohnen waren sehr wertvoll und Kakao durften nur die Spitzen der Gesellschaft trinken . Und wenn sie sich den Genuß leisteten , vertranken sie praktisch bares Geld . Frei, Autor : Kaffeeshop 24.. Goldfederkiele :
Die aztekischen Fernhändler ( Pochteca ) verwendeten auch Federkiele mit Goldstaub gefüllt und verstöpselt . Sie waren leicht zu transportiern und zur Wertbestimmung wurden sie wahrscheinlich gewogen . Später geht’s mit Federn und Steinen weiter . Luki.
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Geändert von Luki (16.07.2011 um 10:35 Uhr).
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24.05.2011, 15:25
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
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| Federn und Steine
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Geändert von Luki (16.07.2011 um 10:37 Uhr).
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25.05.2011, 17:54
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
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| Gerätegeld IX. Monätäre Sonderformen , Gerätegeld :
Axtgeld ( Beilgeld ) : Steinbeile wurden als Tauschmittel schon in der Steinzeit benützt . In der Kupfersteinzeit verwendete man Kupferäxte als Prunkstücke und auch als sehr wertvolle Zwischentauschgüter . Einen praktischen Wert hatten diese Äxte nicht . Sie waren zu weich . Zur Arbeit verwendete man weiterhin Steinäxte . In der Kupferzeit waren regional , kleine , unbrauchbare Bronzeäxte als Zahlungsmittel im Gebrauch . ( Kelten , Thraker ) . Anhand eines Hortfundes stellte man fest , daß sie lieblos angefertigt wurden . Sie wiesen noch grobe Gießränder auf . Alle hatten aber die selbe Größe , als wären sie genormt . Was darauf schließen läßt daß ihr Materialwert im Handelsbereich bekannt war und sie die Funktion eines Metallgeldes erfüllten . http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=b&link=Beilgeld.htm Spatengeld : Als im 3. Jahrhunder v. Chr. In China der Staat Qi seinen Nachbarn Qis eroberte übernahm er von ihm das dort schon länger gebräuchliche Spatengeld (Bu) . Anklicken. Gemeinfrei Messergeld : Während der streitbaren Reiche in China war das Messergeld ( Dao ) sehr verbreitet . Es waren gegossene Bronzestücke . Gebrauchsuntauglich und mit eingeprägter Wertangabe .
Anklicken Gnulizenz , Fotograf Dr. Meierhofer. Kunsthistorisches Museum Wien . Weiters waren zu jener Zeit auch andere Formen in jenen Staaten gebräuchlich . Z.B.: Entenschnäbel ( Yibi ) ,
Bratspieße ( funktionsuntauglich ) . Hackgeld oder Wägegeld : Wertvolle Metalle goß man in Barren oder Stangenform . Bei Bedarf hackte man die benötigte Menge herunter . Um den monitären Wert genau zu bestimmen benötigte man aber dazu eine Waage . http://www.finanz-lexikon.de/waegegeld_3895.html Das war nur ein Bruchteil der gebräuchlichsten Zahlungsmittel vor dem Papiergeld . In den Jahrtausenden des menschlichen Handels waren regional begrenzt und in den jeweiligen Epochen tausende verschiedene Materialien als Zahlungsmittel im Einsatz . Wer sich dafür interessiert und auch Abbildungen sehen will , noch ein Link . Ihr werdet verblüfft sein , was alles als Zahlungsmittel im Verkehr war . EUCOPRIMO.COM - Über uns
Klickt „ Unsere Zeitschrift „ an und dann links die Erdteile . Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
Geändert von Luki (16.07.2011 um 10:39 Uhr).
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25.05.2011, 18:00
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 05.03.2011 Ort: Maxdorf (ach was...)
Beiträge: 3.838
| Tolle Serie, das sollte ruhig auch mal öffentlich gesagt werden. Irgendwann werde ich mir die Serie mal geschlossen ausdrucken. Prima, Luki!
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