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  1. #11
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    Mal ne Frage. Geht es um Befestigungsanlagen nur in Deutschland oder Weltweit?

    LG Tashunka

  2. #12
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    Interessantes Thema, auch wenn ich irgendwie keine Ahnung habe, was ich schreiben soll. Ich werde mich da mal ein bisschen umsehen.
    Zur Festung Schoenburg habe ich schon mal etwas geschrieben:
    http://www.g-geschichte.de/forum/109541-post91.html (Interessante Ausstellungen)
    Und dann noch etwas zu einer sehr interessanten Verteidigungsanlage:
    http://www.g-geschichte.de/forum/109542-post92.html (Interessante Ausstellungen)

  3. #13
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  4. #14
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    Zitat Zitat von Tashunka Beitrag anzeigen
    Mal ne Frage. Geht es um Befestigungsanlagen nur in Deutschland oder Weltweit?

    LG Tashunka
    Schottland und Österreich wurden schon akzeptiert, also kannst du wahrscheinlich zu allen möglichen Befestigungsanlagen was schreiben.

  5. #15
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    Ich habe mir gleich drei Themen ausgesucht (da ich alle drei interessant finde) und hoffe, ich kriege alle drei in der nächsten Zeit fertig (am Samstag fahre ich in Urlaub für vier Wochen).
    a) Die Aurelianische Mauer, die seit der Soldatenkaiserzeit Rom umschloss.
    b) Den Antoninuswall in Britannien.
    c) Die Verteidigungsanlagen von Glogau bei der Belagerung des Ortes durch die Rote Armee.

    Wie gesagt, ich weiß nicht, ob ich alle Beiträge rechtzeitig fertigbekomme. Wenn nicht, reiche ich die nach dem Urlaub nach.

    VG, der Maxdorfer

  6. #16
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    Zitat Zitat von Tashunka Beitrag anzeigen
    Mal ne Frage. Geht es um Befestigungsanlagen nur in Deutschland oder Weltweit?

    LG Tashunka
    Weltweit natürlich.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Fabian Beitrag anzeigen
    Weltweit natürlich.
    Ok. Vielen Dank für die rasche Antwort.
    Wenn keiner etwas dagegen hat, möchte ich gerne einen Beitrag zur Festung Masada für mich reservieren. Es sei denn, jemand ist schon am ausarbeiten dieses Themas.

    LG Tashunka

  8. #18
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    Zitat Zitat von Tashunka Beitrag anzeigen
    Ok. Vielen Dank für die rasche Antwort.
    Wenn keiner etwas dagegen hat, möchte ich gerne einen Beitrag zur Festung Masada für mich reservieren. Es sei denn, jemand ist schon am ausarbeiten dieses Themas.

    LG Tashunka
    Ich habe nichts dagegen. Ich hatte schon befürchtet, dass ich dir den Antoninuswall vor der Nase weggeschnappt hätte - Britannien scheint ja zu deinen Lieblingsthemen zu gehören. Aber du hast dich ja für ein anderes Thema entschieden.
    Masada finde ich aber auch sehr interessant. Mein absoluter Buchtipp zu Masada ist das Buch "Masada" von Raphael Posner und A. van der Heyden, erschienen im Hänssler Verlag. Das Buch ist anschaulich, informativ und übersichtlich; nicht zu kurz und nicht zu lang; Geschichtsbuch, Übersicht über die interessantesten Funde und Bildband in einem; nicht aufreißerisch, aber schön aufgemacht; sachlich kompetent geschrieben und trotzdem populärwissenschaftlich. Die Zeichnungen und Fotos kombiniert mit dem Text sind so geschickt anschaulich, dass man sich förmlich auf dem Felsen stehen sieht. Ich kann das Buch nur empfehlen; zumal es wirklich nicht teuer ist.

    Link zu Amazon:
    Masada. Kulturdenkmal: Jüdische Festung Masada: Amazon.de: Raphael Posner: Bücher

  9. #19
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    Sorry, ich sollte wohl erst überlegen, dann schreiben.
    Meine Beiträge kommen mit größter Wahrscheinlichkeit erst NACH Samstag.
    Nicht dass ihr denkt, ich hätte die Beiträge vergessen.

  10. #20
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    Masada
    Land : Israel
    Ort: Südwestufer des toten Meeres
    Erbaut: 25 v. Chr. Von König Herodes


    Masada ist eine antike Bergfestung am südwestufer des toten Meeres auf einen 300m hohen Felsplateau gelegen.
    Herodes der Große baute dort einen Palast mit Thermen und großen Vorratsgebäuden sowie Unterkünften, Ställen, Badehäusern und zwölf Zisternen.
    Masada wurde von einer mächtigen Mauer mit rund 40 Türmen umringt und galt für die damalige Belagerungstechnik als uneinnehmbar.



    Der jüdische Krieg
    Als der jüdische Krieg am Ausbrechen war, bemächtigte sich ein Haufen kriegerisch Gesinnter auf hinterlistige Weise Masadas, tötete die römische Besatzung und errichtete hier ihr Hauptquartier. Es geschah dies, als Eleazar, Hananjas Sohn, Prätor des Tempels, dass übliche Opfer für den Kaiser verweigerte. Damit begann, nach Josephus, der jüdische Krieg.
    Der Aufstand wütete bereits in Jerusalem, als Menahem, Sohn des Galiläers Juda, ein exaltierter Sophist, nach Masada kam. Dort bewaffnete er seine Anhänger durch deren Hilfe er sich zum Haupt des jüdischen Aufstandes machen wollte. Er wurde von Eleazar, Hananja´s Sohn, gestürzt, sein Anhang verjagd, die sich nach Masada zurück zogen. Nur wenige gelangten nach Masada. Unter ihnen Eleazar, Jairs Sohn, ein Verwandter Menahems, derselbe der sich später zum Tyrannen Masadas aufwarf (Jos. B. J. 2,17,8,9).
    Von nun an nimmt Masada eine andere Stellung ein und wird zum Sitz von Verbrechern. Vespasian stand, mit seinen Legionen, noch fern von Jerusalem, wo die entfesseten Leidenschaften in blutigen Kampf lagen. Dort hatten die Autoritäten alle Gewalt verloren.

    Die unerreichbare Lage des Platzes ermutigte die Sikarier, in Masada, zu Mord und Straßenraub. Sie überfielen En Gedi, mordeten, raubten und plünderte in allen umliegenden Ortschaften und verbreiteten Furcht und Schrecken über die ganze Landschaft. Masada war zur Raubburg herabgesunken, und es ist bezeichnend, dass der berüchtigte Bandenführer Simon, Gioras Sohn aus Gerasa, vertrieben aus seiner Toparchie, nach Masada wandte und freudig an den Raubzügen teilnahm. Inzwischen rückte das römische Heer gegen Jerusalem vor. Cerealis unterwarf Idumäa, und außer Jerusalem waren bald nur noch Herodium, Masada und im Ostjordanlande Machaerus übrig. Hartnäckig hielten sich die drei Festungen auch noch, als Jesrusalem längst gefallen war und die Sieger in Rom einen Triumpf feierten. Der legat Bassus erhielt nun den Auftrag, die drei übriggebliebenen Festungen, zu erobern. Als erstes fiel Herodium, welches sich ergab. Machaerus konnte nur mit blutigen Opfern erobert werden. Als letztes stand nun allein Masada dem römischen Heer gegenüber.

    Die Eroberung von Masada
    Masada barg zu dieser Zeit etwa 900 Personen in seinen Mauern. Darunter Frauen und Kinder. Die genaue Anzahl der Männer ist unbekannt. An ihrer Spitze stand Eleazar, ein Abkömmling jenes Juda, der zur Zeit, als Quirinius den Zensus ausschrieb, dass Volk zum Wiederstand aufstachelte. Jeder, der sich den Römern ergeben wollte, wurden als Volksfeinde dargestellt und schonungslos getötet.
    Flavius Silva, nach dem Tod des Bassus, neuernannter Präfekt von Judäa, sammelte alle verfügbaren Truppen und begann mit der Belagerung Masadas. Er umgab das Felsplateau mit einer Mauer und mehreren Lagern um eine Flucht aus der Bergfestung zu verhindern. Da keine Quellen in der Nähe waren, mussten Wasser und Lebensmittel, zur Versorgung des Heeres, von weit her gebracht werden.
    In der Umgebung der Festung gab es nur eine Stelle die sich für einen Angriff eignete. Nämlich hinter dem Turm, der den westlichen Aufstieg sichern sollte. Eine vorspringende Klippe die Leuke genannt wurde. Sie lag um einiges tiefer als die Höhe von Masada. Auf dieser Klippe lies Silva einen hohen Erdwall (Rampe) aufwerfen und darüber einen Steinlage schichten. Auf dieser wurde ein mächtiger eisenbeschlagener Turm errichtet. Von hier aus konnte man mit Skorpionen und Ballisten auf die Mauer und ihre Verteidiger schießen, während ein Mauerbrecher versuchte die Festungsmauer zu durchbrechen. Den ersten Mauerriss füllten die Verteidiger mit Holzbalken in deren Zwischerräume sie Erde warfen. An dieser federnden Unterlage konnte der Mauerbrecher nichts ausrichten und wurde zurückgenommen. Silva ließ daraufhin brennende Wurfgeschosse in das Flickwerk schießen.
    Erst schlugen die Römer die Flammen entgegen und entzündeten fast den Turm und die Belagerungsmaschinen. Aber alsbald drehte der Wind und begann den Wall zu zerstören. Auf Grund der Hitze und aus Furcht vor dem Fanatismus der Verteidiger, beschloss Silva, die Festung erst am nächsten Tag im Sturmangriff zu nehmen.
    In der Festung mussten die Verteidiger einsehen, dass an einen Sieg nicht mehr zu denken war. Da sie wussten, wie mit Kriegsgefangenen Aufrührern durch die Römer verfahren wurde, beschlossen sie, ihrem Leben selbst ein Ende zu setzen. Durch das Los wurden zehn Leute bestimmt, die allen anderen das Leben nehmen sollten und alles Hab und Gut zu verbrennen.
    Als die Römer am nächsten Tag den Berg stürmten, fanden sie nur noch rauchende Trümmer und Berge von Toten. Nur einige wenige Frauen und Kinder krochen aus den Ruinen. Die Römer ließen eine Besatzungstruppe zurück und zogen ab. Mit dem Fall von Masada war der jüdische Krieg beendet.
    Noch heute kann man die römischen Lager und die gewaltige Rampe besichtigen. In Masada leisten israelische Soldaten ihren Treueeid.

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