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Hunnen, Goten und Vandalen – Die Zeit der Völkerwanderung

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Tags: beste feldherren

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Alt 13.04.2008, 03:57   #11 (permalink)
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Caesar Sheitan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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jo das war eine heroische Schlacht, da gibt es doch auch irgendwo ein Wandgemälde oder???
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Alt 13.04.2008, 13:44   #12 (permalink)
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Vercingetorix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
da muss ich caesar sheitan rechtgeben: alexander führte zwar einen mehr als erfolgreichen feldzug und auch seine fähigkeiten als feldherr sind unbestritten, aber er hat bei seinem weltreich nciht an nachhaltigkeit gedacht. anstatt das eroberte persien zu sichern, setzte er seinen feldzug nach in indien fort. und nach seinem tod brach das reich eben ziemlich schnell wieder zusammen. die römer haben veilleicht länger gebraucht, sich so ein reich zu schaffen, haben es dann aber auch deutlich länger behalten...
Vercingetorix ist offline  
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Alt 13.04.2008, 15:25   #13 (permalink)
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rebel66 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Zu Gaugamela will ich mal folgendes sagen, das sind natürlich beeindruckende zahlen, aber stimmen sie auch ?

Ist Euch bewußt wieviel 240.000 Perser als Soldaten sind und wie groß der Troß gewesen sein muß um diese Armee zu versorgen ?
Wie lange dürfte es wohl gedauert haben, bis alle diese 240.000 Mann auf dem Schlachtfeld eingetroffen sind ?
Schließlich mußte alles zu Fuß erreicht werden !
Selbst die 47.000 unter Alexander sind schon eine enorme Zahl !
Von der Lenkung einer solchen Streitmacht ganz zu schweigen !
Ich will hier nicht den Erfolg schmälern, aber ich bezweifle die angegebenen Zahlen auf beiden Seiten !
rebel66 ist offline  
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Alt 13.04.2008, 17:55   #14 (permalink)
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Benutzerbild von lorginn
 
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Zitat:
Zitat von rebel66 Beitrag anzeigen
Zu Gaugamela will ich mal folgendes sagen, das sind natürlich beeindruckende Zahlen, aber stimmen sie auch ?

Ist Euch bewußt wieviel 240.000 Perser als Soldaten sind und wie groß der Troß gewesen sein muß um diese Armee zu versorgen ?
Wie lange dürfte es wohl gedauert haben, bis alle diese 240.000 Mann auf dem Schlachtfeld eingetroffen sind ?
Schließlich mußte alles zu Fuß erreicht werden !
Selbst die 47.000 unter Alexander sind schon eine enorme Zahl !
Von der Lenkung einer solchen Streitmacht ganz zu schweigen !
Ich will hier nicht den Erfolg schmälern, aber ich bezweifle die angegebenen Zahlen auf beiden Seiten !
Hallo rebel66,
schön das Du dabei bist...
das mit den Zahlen ist natürlich so eine Sache....
Wie werden Sie berechnet?
Oder wird sich nur auf die historischen Quellen verlassen..
Das entzieht sich meiner Erkenntnis...
Welche Zahlen liegen Dir vor?
Geht es Dir grundsätzlich um die richtigen Zahlen in den beschriebenen antiken Schlachten, oder speziell um die von Gaugamela?
Falls Du ausführlicher antworten willst, empfehle ich einen neuen Thread auf zu machen....
Gruss lorginn
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Alt 13.04.2008, 18:05   #15 (permalink)
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Benutzerbild von lorginn
 
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Alex the great

Zitat:
Zitat von Vercingetorix Beitrag anzeigen
da muss ich caesar sheitan Recht geben: Alexander führte zwar einen mehr als erfolgreichen Feldzug und auch seine Fähigkeiten als Feldherr sind unbestritten, aber er hat bei seinem weltreich nicht an Nachhaltigkeit gedacht. anstatt das eroberte persien zu sichern, setzte er seinen Feldzug nach in Indien fort. und nach seinem tod brach das reich eben ziemlich schnell wieder zusammen. die Römer haben vielleicht länger gebraucht, sich so ein reich zu schaffen, haben es dann aber auch deutlich länger behalten...
OK,
aber ist er überhaupt 30ig geworden?
Wenn er nicht gestorben wäre...
ist natürlich trivial, aber die Geschichte hätte einen anderen Verlauf vernommen.... Angeblich gab es sogar Pläne Italien zu erobern? Habe ich noch im Kopf aus einen anderen Forum, da wurde das ernsthaft diskutiert.
Was wäre da wohl aus den Römern geworden? nix!
Er war ein Phantast, grenz nah zum Wahnsinn...
für mich ist er der Größte unter den Grossen....
eigentlich kein Mensch... aber lassen wir das.....
Wie sehen die Fakten aus .... mit Alexander?
Versuche was Interessantes zu finden um einen neuen Thread aufzumachen... scheint doch die Gemeinde zu spalten.....
Quellen sind rar..
lG
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Alt 13.04.2008, 18:47   #16 (permalink)
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verschiedene Quellen zu den Zahlen

Nach der siegreichen Schlacht von Gaugamela war Alexander "König von Asien".

Dareios III hatte zwei Jahre Zeit sich zu rüsten.
Der Geschichtsschreiber Curtius gibt die Armeestärke mit 45.000 Reitern und 200.000 Fußsoldaten an.
Aus dem gesamten Reich wurden die letzten Reserven zusammen gekratzt. Viele Verbündete Persien, wie indische und afghanische Truppen waren aber zweifelhaft in der Moral.

Quelle: Nack Wägner Hellas

Der Alexanderzug
334 v. Chr. begann der Krieg gegen Persien.
Mit einer Armee von rund 37.000 Mann und einer Flotte von 160 Schiffen startete Alexander. Es war wohl die stärkste Militärmacht unter einer einheitlichen Führung, die bis dahin aufgetreten ist. Kaum die Hälfte Makadonier, aber verbündete Griechen und Söldner verstärkten seine Reihen. Kriegs technisch und organisatorisch war die Armee Alexander allem überlegen was die Perser jemals aufgestellt haben.

Quelle: Veit Valentin Illustrierte Weltgeschichte Band I

Weiter nach Indien
Er führte ein Heer, das nun mit Hilfstruppen und Tross über 100.000 Mann umfasste, durch das heutige Afghanistan nach dem Pandschab, dem Fünfstromland.

Quelle: Geschichtliche Weltkunde Band I Diesterweg Verlag
lorginn ist offline  
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Alt 13.04.2008, 19:23   #17 (permalink)
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Thread Verweis

Leute,
zu meiner Schande gestehe ich, es gibt bereits einen Alexander Thread, einen sehr guten sogar....vielleicht sollten wir da weiter machen....
Grüßleins an die Gemeinde
lorginn
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Alt 14.04.2008, 01:09   #18 (permalink)
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Wiederspruch

Zitat:
Zitat von Vercingetorix Beitrag anzeigen
Aber er hat bei seinem Weltreich nicht an Nachhaltigkeit gedacht, anstatt das eroberte Persien zu sichern, setzte er seinen Feldzug nach in Indien fort.
Alexander war meiner Meinung nicht nur der größte Feldherr, sondern auch vorbildlicher Staatsmann:

Alexanders Erbe
Vor seinem Tod am 10. Juni 323 in Babylon, war es jetzt ein Fieber oder doch ein Giftanschlag, damit hatten ja die Perser gute Erfahrungen gemacht, denke die Griechen bevorzugten das Schwert, hatte Alexander nur ein Jahr Zeit sein riesiges Reich zu festigen.
Ähnlich wie Caesar blieb ihm wenig Zeit, das was er als Feldherr erreicht hatte, als Staatsmann zu vollenden.
Sein Wirken auf den Gebieten der Kultur, der Wirtschaft, der Wissenschaften und im Staatswesen, konnten von seinen Erben genutzt werden.
Die etwa 70 Städte, welche Alexander als Garnisonen gegründet hatte, haben zum Teil bis heute Bestand. Es kam zu einer Blüte der griechischen Kultur mit Belebung von Handel und Verkehr. Die Übernahme des persischen Reichspostwesens (klingt doch ziemlich modern), der Ausbau der Straßen, des Kanalnetzes in Mesopotamien wirkt fort. Einführung einer einheitlichen Silbermünzenwährung. Auch die griechischen Städte florierten ungemein.
Bodenschätze werden aufgespürt, Entdeckungen zur Flora und Fauna vor allem in Indien und des persischen Golf sind aufgezeichnet worden. Das Reich wird abgeschritten und die Ergebnisse der Kartographie zugeführt. Der indische Ozean und seine Gezeiten werden entdeckt, Seeverbindungen vom Indusdelta zum Persischen Golf wiedereingeführt, usw….
Alexander war also auch ein großer Entdecker. Folgende berühmte Autoren der Antike wie Manetho aus Ägypten, Berosos aus Babylon werten seine Erkenntnisse in ihre Geschichtsschreibung um, die auch heute noch gültig sind. Doch die größte Leistung war die Schaffung der absoluten Monarchie, mit der sich Verehrung des Königs im Herrscherkult verbindet. Dies war sein Vorhaben zur Verschmelzung der griechischen mit der orientalischen Kultur, doch seine alten Gefährten sahen gerade darin einen Verrat am Hellenismus und daran ist letztendlich sein Werk gescheitert.


Quelle: Holle Universal Geschichte, Herausgeber Dr. Uwe K. Paschke, Karl Müller Verlag Erlangen, Autor Dr. Hans Kaletsch

Geändert von lorginn (14.04.2008 um 01:11 Uhr).
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Alt 14.04.2008, 11:18   #19 (permalink)
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[quote=lorginn;2950]Alexander war meiner Meinung nicht nur der größte Feldherr, sondern auch vorbildlicher Staatsmann:



Alexander der Große war sicherlich einer der größten Feldherrn der Geschichte und sicherlich auch ein Staatsmann.
Zwei Sachen sprechen gegen ihn: Angeblicher Größenwahn und die Tatsache das sich sein Reich nach seinem Tod nicht sehr lange hielt. Daran kann man ihm aber kaum die Schuld geben, da er sehr jung verstarb, hatte er die Nachfolge nicht wirklich geregelt. Seine Verwandten kamen aus verschiedenen Gründen nicht in Frage, die Nachfolge Anzutreten und seine Heerführer wurden sich nicht einig. Einige von ihnen versuchten zwar eine Nachfolgeregelung für das Gesamtreich zu finden, sie scheiterten aber. Was blieb waren 3 größere Staaten: Das Ptolemaierreich in Ägypten, Makedonien und das Seleukidenreich (das übrigens eine sehr interessante Geschichte hat).
Aber man kann Alexander nicht wirklich anlasten, dass sein Reich nicht lange hielt.

Du hast sicher recht Alexander der Große gehört zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Feldherrn der Geschichte.
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Alt 14.04.2008, 11:22   #20 (permalink)
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Ich persönlich muss sagen es ist kaum möglich zu sagen, der und der ist der erfolgreichste Feldheer der Geschichte. Es gibt jede Menge erfolgreiche Feldherrn und man kann zum Beispiel die Lage von Alexander dem Großen und Napoleon kaum vergleichen, andere Waffen, eine andere Politische Struktur und ein anderes Zeitalter.

Für mich gehören zu den besten Feldheern:

Alexander der Große,
Hannibal,
Scipio,
Dschinghis Kahn,
Prinz Eugen von Savoyen,
sowie Napoleon und sicherlich noch einige andere.
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