Ich möchte der Community vorschlagen, die gemachten Vorschläge auch zu kritisieren, damit hier eine Diskussion entsteht und nicht nur eine Liste...
Zitat:
Zitat von Hügl Vielleicht war er nicht DER größte aber sicher einer der großen: Napoleon |
Napoleon gehört sicher zu den größten. Was er mit der demoralisierten und chronisch erfolglosen Italienarmee erreichte war schon erstaunlich. Man kann ihm bescheinigen, dass er erkannte, welche Vorteile ihm die Massenarmee bot. Auch bei seinen späteren Schlachten erkannte er strategische Vorteile meist schneller und besser als seine Gegner.
Am Schluss freilich wurde er ein wenig unbeweglich und uneinsichtig. Wie so mancher Großer.
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Als neuen Vorschlag möchte ich Eduard, Prince of Wales, den Schwarzen Prinzen einbringen.
Er war maßgeblich verantwortlich dafür, dass die Engländer im Hundertjährigen Krieg erstaunliche Erfolge errangen.
Zum Sieg von Crecy trug er als 16jähriger maßgeblich bei. Dann nahm er Calais ein, ein weiterer Angelpunkt des Kriegs. Dann gewann er bei Poitiers und nahm sogar den französischen König gefangen und gewann so halb Frankreich. Auch in Spanien siegte er bei Najera und entschied den Thronstreit zwischen Peter von Kastilien und Heinrich von Trastemara.
Sein Verdienst ist es, den ritterlichen Dünkel immer selbst die vorderste Angriffswelle vorzutragen zu überwinden. Er formierte höchst effektive Einheiten aus Rittern UND Langbogenschützen. Er blieb, unüblich für die Zeit, auf einem Hügel zurück und beobachtete das Schlachtgeschehen und setzte schlagkräftige Reserven ein. Kein Zeitgenosse lenkte die Schlachten wie er.
Allerdings bleibt zu konstatieren, dass ihm seine kriegerischen Erfolge durch seine wenig erfolgreiche Politik wieder zerrannnen.