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Tags: beste feldherren

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Alt 10.04.2008, 11:31   #1 (permalink)
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Rang: Majestät
 
Benutzerbild von WDPG
 
Registriert seit: 07.03.2008
Beiträge: 7.189
WDPG ist jedem bekanntWDPG ist jedem bekanntWDPG ist jedem bekanntWDPG ist jedem bekanntWDPG ist jedem bekanntWDPG ist jedem bekannt
Beste Feldherren

Wer waren eurer Meinung nach die besten Feldherren der Geschichte und aus welchem Grund?

Freue mich auf eure Antworten.
WDPG ist offline  
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Alt 10.04.2008, 11:47   #2 (permalink)
Erfahrener Benutzer
Rang: Haushofmeister
 
Benutzerbild von Hügl
 
Registriert seit: 22.02.2008
Ort: Straubing
Beiträge: 281
Hügl wird schon bald berühmt werden
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Vielleicht war er nicht DER größte aber sicher einer der großen: Napoleon

Was er in der kurzen Zeit aus Frankreich und generell mit der Landkarte Europas machte war schon erstaunlich. Zum Großteil auch durch seine Erfolge auf dem Schlachfeld zurückzuweisen...
__________________
"Wir lernen aus Erfahrung, dass die Menscheit nichts aus Erfahrung lernt!"
Hügl ist offline  
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Alt 10.04.2008, 14:24   #3 (permalink)
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Benutzerbild von Madox
 
Registriert seit: 29.02.2008
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Beiträge: 147
Madox befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Also für mich ist einer der größten Feldherren Gaius Julius Caesar, weil er in verhältnismäßig kurzer Zeit ganz Gallien erobert hat. Er war ja berühmt für die Schnelligkeit seiner Soldaten.
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Alt 10.04.2008, 16:05   #4 (permalink)
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Rang: Kanzler
 
Benutzerbild von Talley
 
Registriert seit: 20.02.2008
Beiträge: 813
Talley ist ein sehr geschätzer MenschTalley ist ein sehr geschätzer MenschTalley ist ein sehr geschätzer Mensch
Ich möchte der Community vorschlagen, die gemachten Vorschläge auch zu kritisieren, damit hier eine Diskussion entsteht und nicht nur eine Liste...
Zitat:
Zitat von Hügl Beitrag anzeigen
Vielleicht war er nicht DER größte aber sicher einer der großen: Napoleon
Napoleon gehört sicher zu den größten. Was er mit der demoralisierten und chronisch erfolglosen Italienarmee erreichte war schon erstaunlich. Man kann ihm bescheinigen, dass er erkannte, welche Vorteile ihm die Massenarmee bot. Auch bei seinen späteren Schlachten erkannte er strategische Vorteile meist schneller und besser als seine Gegner.

Am Schluss freilich wurde er ein wenig unbeweglich und uneinsichtig. Wie so mancher Großer.

---------------------------------------------------

Als neuen Vorschlag möchte ich Eduard, Prince of Wales, den Schwarzen Prinzen einbringen.

Er war maßgeblich verantwortlich dafür, dass die Engländer im Hundertjährigen Krieg erstaunliche Erfolge errangen.

Zum Sieg von Crecy trug er als 16jähriger maßgeblich bei. Dann nahm er Calais ein, ein weiterer Angelpunkt des Kriegs. Dann gewann er bei Poitiers und nahm sogar den französischen König gefangen und gewann so halb Frankreich. Auch in Spanien siegte er bei Najera und entschied den Thronstreit zwischen Peter von Kastilien und Heinrich von Trastemara.

Sein Verdienst ist es, den ritterlichen Dünkel immer selbst die vorderste Angriffswelle vorzutragen zu überwinden. Er formierte höchst effektive Einheiten aus Rittern UND Langbogenschützen. Er blieb, unüblich für die Zeit, auf einem Hügel zurück und beobachtete das Schlachtgeschehen und setzte schlagkräftige Reserven ein. Kein Zeitgenosse lenkte die Schlachten wie er.

Allerdings bleibt zu konstatieren, dass ihm seine kriegerischen Erfolge durch seine wenig erfolgreiche Politik wieder zerrannnen.

Geändert von Talley (10.04.2008 um 16:09 Uhr).
Talley ist offline  
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Alt 10.04.2008, 18:30   #5 (permalink)
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Benutzerbild von mkyyy
 
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Ort: Leipzig
Beiträge: 1
mkyyy befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Hallo erstmal

Also es gibt ja zich geniale Strategen und Helden , nur wie definiert man einen Feldherren, oder besser gesagt, wie "misst" man sie miteinander.

Welche Faktoren schlagen Pro und Contra , welche Eigenschaften mussten vorhanden sein.

Territoriale Gewinne, Sozialpolitik, Staatspolitik, Kriegswesen und und und...

Es scheint eig. schier unmöglich eine Art Treppe aufzubauen um evtl. die Besten hervorheben zu können

Werde später mal auch ein paar nennen, aber erstmal wie schon oben erwähnt, eine Diskussion anzuregen wäre erstmal konstruktiver....Feldherren nennen kann jeder ^^

greetz
mkyyy ist offline  
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Alt 11.04.2008, 06:21   #6 (permalink)
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Rang: Kellermeister
 
Benutzerbild von Caesar Sheitan
 
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Caesar Sheitan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Also für mich ist einer der größten Feldherren Gaius Julius Caesar, weil er in verhältnismäßig kurzer Zeit ganz Gallien erobert hat. Er war ja berühmt für die Schnelligkeit seiner Soldaten.

Das gleiche gilt auch für mich. Caesar hat mit völlig erschöpften verwundeten Legionären, 40000 (Schlacht bei Alesia, Schlacht bei Pharsalos) eine viertelmillion Gallier vernichtend geschlagen.

Nicht umsonst hat er auch bei Pharsalos eine vielfachn (Infanterie 3x, Kavallerie 6x)überlegenen Gegner der kein schlechter Startege war (pompeius) geschlagen.
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Alt 11.04.2008, 11:42   #7 (permalink)
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Benutzerbild von Vercingetorix
 
Registriert seit: 20.02.2008
Ort: Wien
Beiträge: 57
Vercingetorix befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Gustav II. Adolf von Schweden
ich möchte zuerts einmal an die reformation der armee erinnern, die er zu einer irsinnig schlagkräftigen ausbaute, zudem an sein charisma, das er auf seine soldaten hatte und last but not least natürlich seine strategischen fähigkeiten, die auch schlachtenübergreifend waren; und all das bestätigte sich ja mehrmals sowhl im dreißgjährigen-, wie auch im polnischen-, dänischen- und russischen krieg
Vercingetorix ist offline  
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Alt 12.04.2008, 23:38   #8 (permalink)
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Rang: Majestät
 
Benutzerbild von lorginn
 
Registriert seit: 13.03.2008
Beiträge: 5.208
lorginn sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärelorginn sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärelorginn sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
aber bitte

es kann nur einen geben:

Alexander der Große

keiner schuf in so kurzer Zeit so ein Imperium.
Schließlich haben die Römer dafür Jahrhunderte gebraucht....
Seine Siege in den von ihm persönlich mutig geführten Schlachten sind legendär.
Auch politisch versuchte er sein Reich mit Verheiratung von Einheimischen und seinen Offizieren zu festigen.

Werde noch was Anschauliches nachliefern......

lG lorginn

Geändert von lorginn (14.04.2008 um 12:18 Uhr).
lorginn ist offline  
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Alt 13.04.2008, 01:59   #9 (permalink)
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Beiträge: 31
Caesar Sheitan befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Zitat:
Zitat von lorginn Beitrag anzeigen
es kann nur einen geben:

Alexander der Große

keiner schuf in so kurzer Zeit so ein Imperium.
das leider sehr schnell zusammenbrach
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Alt 13.04.2008, 02:38   #10 (permalink)
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Benutzerbild von lorginn
 
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Beiträge: 5.208
lorginn sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärelorginn sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphärelorginn sorgt für eine eindrucksvolle Atmosphäre
einer der eindrucksvollsten Schlachten der Weltgeschichte

Gaugamela 331 v.Chr.

die Schlacht fand in der Gegend des heutigen Mossul/Irak statt. Der persische König Dareios III wählte das Schlachtfeld aus und bearbeitete es entsprechend (z.B. wurde das Feld eingeebnet um seine gefürchteten skythischen Streitwagen mit Sicheln an den Radnaben schneller zu machen). Aber 240.000 Perser, unter anderem die 10.000 Unsterblichen, die Leibgarde des Königs der Könige, unterlagen 47.000 hervorragenden Soldaten mit fester Moral.

persische Taktik: die Makadonier auf der ganzen Linie binden, das Zentrum durchschlagen (es gab wohl auch einige Elefanten) und die Flügel umgehen. Die Masse würde den Sieg bringen und alle Griechen töten.

griechische Taktik: die schiefe Schlachtordnung sollte eine Einkesselung verhindern. Die Kavallerie zur Sicherung an den Flanken. Die versetzten Phalanxen/Speira (16x16 Kämpfer) zwangen die Perser tiefer vorzugehen und Lücken zu bilden. Alexander wollte mit seiner rechten Flanke die Perser umgehen und ihnen in den Rücken fallen. Die linke Flanke unter Parmenion sollte standhalten.

Verlauf
Die Perser gingen in die Falle. Der linke Flügel aus Kavallerie ritt weit im Bogen vor und öffnete sogleich die Linie. Die Griechen setzten sich genau nach Plan nach rechts versetzt in Gang. Dareios ließ die erste Welle angreifen, Kavallerie um die Flügel, die Streitwagen und Elefanten einen Frontalangriff ins Zentrum der Makadonier unternehmen.
Zwar gelangen einzelne persische Gruppen bis an den Tross, doch anstatt den Phalanxen in den Rücken zu fallen, wollten sie Beute machen. Die Reserve und leichte Kavallerie machte dem Spuk im Zentrum schnell ein Ende.
Alexander führte seine Elite Kavallerie aus treuen Freunden genau in die entstandene Lücke in der linken Flanke der Perser. Dort brach das Chaos aus, auch weil griechische Infanterie auf den Fuß folgte und in die persische Linie tief eindrang. General Bessos nahm darauf hin die linke Flanke zurück und brachte seinen König Dareios in arge Verlegenheit. Um einer Einkreißung zu entgehen fasste der Perser die Entscheidung zurückzugehen und damit das Zentrum aufzugeben, insbesondere weil ihm seine Leibgarde folgte. Das war die Niederlage, sogleich stürzte sich Alexander persönlich führend auf die starke persische rechte Flanke. Permenions Truppe stand vor dem Untergang, doch der Ritt des Großen in den Rücken des Gegners erzwang den Rückzug von Mazaios und dann die Panik und völlige Vernichtung des rechten Flügel der Perser.

45.000 Tote lagen auf dem Feld, die meisten davon Perser.
Dareios konnte sich von der Niederlage nicht mehr erholen und fand in Baktrien auf der Flucht den Tot.
Alexander verleibte sich Persien ein und wandte sich Indien zu.

Christer Jorgensen "die größten Gefechte der Weltgeschichte"

Geändert von lorginn (13.04.2008 um 18:52 Uhr).
lorginn ist offline  
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