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Tags: lichtgeschwindigkeit

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Alt 01.07.2011, 14:30   #1 (permalink)
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Reisen mit Lichtgeschwindigkeit

In Zukunfsromanen, und ähnlichen Publikationen, auf deutsch oft auch als science fiction bezeichnet, wird von Reisen im interstellaren Raum gesprochen, gar von „der Eroberung des Weltraumens“


Dass es Jahre dauern würde, um eine Planeten-Umlaufbahn eines möglicherweise für Menschen bewohnbaren Planeten zu erreichen, ist allgemein bekannt, Lichtjahre.


Vielleicht stehen irgendwann einmal Energiequellen zur Verfügung, aus denen ein Antrieb bis zum erreichen der Lichtgeschwindigkeit bestritten werden kann.
Und wie lange würde es dauern, bis bei 1 G, der für einen Menschen auf Dauer zumutbarer Beschleudigung auf Lichtgeschwindigkeit erreicht ist.


Der Einfachheit halber setze ich 1 G = 10 m/sec. Und nicht 9,8 m/sec an.
Das bedeutet dann:
  1. sec 10 m
  2. sec 20 m
  3. sec 30 m
  4. sec 40 m
  5. sec 50 m = nach 5 sec. sind 150 m zurück gelegt
  6. sec 60 m
  7. dec 70 m
  8. sec 80 m
  9. sec 90 m
  10. sec 100 m = nach 10 sec.sind weitere 420 m zurück gelegt
60 sec x 60 = 1 STD = 3600 sec x 24 STD = 86.400 sec x 365 = 31.536.000 sec
Die Lichtgeschwindigkeit = 300.000 Km /sec = 300.000.000 m/sec 300 Mio geteile durch 31 Mio = 10


Unter dieser Prämisse dauert es also rd. 10 Jahre, bis bei einer andauernden Beschleunigung von 1 G die Lichtgeschwindigkeit erreicht ist und genausolange dauert es auch „beim Bremsen“

Wie will man nun einen möglichen Landepunkt auf Verwendbarkeit analysieren ? Sauerstoffgehalt, Temperatur usw. usw. das geht nur mittels elektromagnetischer Wellen, oder optisch = dito



Wie will man nun aber noch funken ? Geht Funk dann generell ? Oder irgend eine geartete Nachrichtenübermittlung ?


Stellen wir uns einmal vor, ein Objekt fliegt mit Lichtgeschwindigkeit von A nach B und sendet bei A einen unendlich kurzes Signal. Dieses kommt dann bei B zum gleichen Zeitpunkt an, wie das Objekt selber, eine Kommunikation in Flugrichtung nicht möglich ist.
Nun wird ein Signal nie unendlich kurz sein, JEDES Signal beliebiger Länge wird gewissermaßen zeitgleich mit der eigenen gleichen Geschwindungkeit übertragen.


Wie sieht es nun in die Richtung aus, aus der man gekommen ist ?


Da sich das Signal nicht nur in Flugrichtung sondern sich auch entgegen der Flugrichtung ausdehnt bleibt es immer am gleichen Ort.


Ergo: eine Kommunikation mit einem mit Lichtgeschwindigkeit fliegenden Objekt kann es physikalisch nicht geben.

Geändert von krasnaja (01.07.2011 um 14:34 Uhr).
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Alt 01.07.2011, 16:02   #2 (permalink)
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Ich meine noch zu wissen, dass sich Materie, die sich in Lichtgeschwindigkeit bewegt in den unendlichen Raum ausbreitet. D. h. die "Warp-Geschwindigkeit", wie sie in Science-Fiction-Serien oder so, funktioniert nicht, wenn man mit einem konventionellen Antrieb sich bewegt, sondern geht davon aus, dass man mit Gravitationslöcher dem Raum beugen kann und somit wenig Weg zurücklegen muss (bei Star Trek ist das der "Warpraum")

Übrigends ist dieser Warpraum keine Erfindung; der Warpraum ist eine theoretische Folgerrung aus der Relativitätstheorie.
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Alt 01.07.2011, 17:01   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von WernerS Beitrag anzeigen
Ich meine noch zu wissen, dass sich Materie, die sich in Lichtgeschwindigkeit bewegt in den unendlichen Raum ausbreitet. D. h. die "Warp-Geschwindigkeit", wie sie in Science-Fiction-Serien oder so, funktioniert nicht, wenn man mit einem konventionellen Antrieb sich bewegt, sondern geht davon aus, dass man mit Gravitationslöcher dem Raum beugen kann und somit wenig Weg zurücklegen muss (bei Star Trek ist das der "Warpraum")

Übrigends ist dieser Warpraum keine Erfindung; der Warpraum ist eine theoretische Folgerrung aus der Relativitätstheorie.
ist was dran, nur um in den gekrümmten Raum zu gelangen muss man erst einmal "c" erreichen und das Poblem der kommunikation ist damit auch nicht gelöst.
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Alt 01.07.2011, 17:41   #4 (permalink)
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Das Problem löst sich dann vielleicht einfach: In dem man für die Kommunikation könnte einfach sein, temporaer die Geschwindigkeit zu drosseln.
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Alt 01.07.2011, 17:48   #5 (permalink)
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Nimmt das Eigengewicht bei Lichtgeschwindigkeit nicht den Wert unendlich an? Stelle ich mir unangenehm vor.

Aber wahrscheinlich habe ich das nur falsch verstanden.
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Alt 01.07.2011, 17:59   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Triton Beitrag anzeigen
Nimmt das Eigengewicht bei Lichtgeschwindigkeit nicht den Wert unendlich an? Stelle ich mir unangenehm vor.

Aber wahrscheinlich habe ich das nur falsch verstanden.
Ja, sowas dachte ich auch, bzw. die Masse verbreitet sich in unendlichen Raum, das ist schon klar. Darum gehen nur Reisen mit Gravitationzerrungen.
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Alt 01.07.2011, 18:09   #7 (permalink)
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Zitat:
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Das Problem löst sich dann vielleicht einfach: In dem man für die Kommunikation könnte einfach sein, temporaer die Geschwindigkeit zu drosseln.
Drosselung auf V Null um die Ausbreitungsgeschwindingkeit C zu erhalten bedeutet 10 jahre Verzögerung um dann 10 Jahre wieder zu beschleunigen.
Damit ist das Problem nicht gelöst.

NS: mir ist die Massezunahme bei C und die Ladungsumkehr (Negativ-materie ) durchaus klar.
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Alt 01.07.2011, 23:00   #8 (permalink)
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Reisen mit Lichtgeschwindigkeit.

Servus.

In einem anderen Thema hatte ich schon meine Meinung geschrieben .

http://www.g-geschichte.de/forum/107976-post54.html (Brauchen wir die Raumfahrt?)

Grüße vom Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
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Alt 02.07.2011, 13:31   #9 (permalink)
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Maxdorfer ist ein LichtblickMaxdorfer ist ein LichtblickMaxdorfer ist ein LichtblickMaxdorfer ist ein LichtblickMaxdorfer ist ein LichtblickMaxdorfer ist ein Lichtblick
Die Sendung "Planet Wissen - Die Physik von Star Trek" war sehr interessant, es ging auch um Reisen mit Lichtgeschwindigkeit. Der ganze Film: YouTube - ‪Planet Wissen: Die Physik von Star Trek -- Von Zeitreisen, Phasern und Wurmlöchern (1von4)‬‏ YouTube - ‪Planet Wissen: Die Physik von Star Trek -- Von Zeitreisen, Phasern und Wurmlöchern (2von4)‬‏ YouTube - ‪Planet Wissen: Die Physik von Star Trek -- Von Zeitreisen, Phasern und Wurmlöchern (3von4)‬‏ YouTube - ‪Planet Wissen: Die Physik von Star Trek -- Von Zeitreisen, Phasern und Wurmlöchern (4von4)‬‏ Hier ein Ausschnitt aus der Sendung als Text: Planet Wissen - Interview: Prof. Metin Tolan Vielleicht wird das Reisen mit Lichtgeschwindigkeit ja auch einmal Wirklichkeit, so wie viele andere Sachen, die erstmals in Star Trek auftauchten: Planet Wissen - Video: Die Technik bei Star Trek ??? Wer weiß? PS: Sorry, ich kann mit dieser bescheidenen Internetverbindung nicht nur keine Smileys, sondern auch keine Absätze machen. http://www.g-geschichte.de/forum/images/smilies/mad.gif
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Wir gründen das beste Forum für Geschichte!!!

Geändert von Maxdorfer (02.07.2011 um 13:34 Uhr).
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Alt 02.07.2011, 14:24   #10 (permalink)
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Benutzerbild von julian apostata
 
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Beiträge: 77
julian apostata befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Ein klein wenig Mathematik möge hier hilfreich sein. Da c eine Obergrenze darstellt, die nicht überschritten werden kann gilt nicht v=g*t, sondern

v=g*t/wurzel(1-v²/c²) also



Anstatt g=10m/s² kann man auch schreiben g=c/0,95Jahre und so lässt sich hier speziell die Geschwindigkeit so ermitteln.




Das ergibt nach

1 Jahr 0,725*c
10 Jahre 0,9955*c
7080 Jahre 0,999999991*c

und letzteres ist genau die Geschwindigkeit, welche man im Teilchenbeschleuniger von Cern erzeugen will!

siehe auch

http://texte.windhauchworld.de/photonenrakete.pdf
julian apostata ist offline  
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