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21.01.2012, 09:21
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#1 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.343
| verkannte Autofirmen Servus!
Das Thema NSU und der Missbrauch dieser Firmenbezeichnung scheint mir ein eigenes Thema zur Autofirma NSU nahe zu legen.
Wobei NSU in der Riege der "verkannten Genies" unter den Autofirmen und Motorradfirmen nicht allein zu stehen scheint.
Namen wie Borgward, die ganzen Miniauto-Fabrikanten der 50er Jahre oder auch Geneistreiche der Vorkriegszeit fallen mir gleichzeitig ein.
Ich möchte die User einladen, doch einfach mal ein paar Geniestreiche der Automobilgeschichte aufzuführen, die zwar wegweisend waren, aber in ihrer Zeit nicht anerkannt wurden.
Ich mach mal den Anfang mit grundlegenden Erfindungen:
Daimler baute mit dem "Phönix" das erste Auto mit Vierzylindermotor. Der Nachfolger, der erste "Mercedes", hatte den ersten brauchbaren Kühler, auf dessen Konstruktionsweise ("Bienenwabenkühler") noch heute alle Kühler beruhen. Außerdem dürfte das auch der erste Wagen gewesen sein, dessen Motorventile von einer Nockenwelle gesteuert wurden.
Der Nachfolger des Mercedes, der Mercedes Simplex, hatte dann einen Kühlerlüfter, und damit war dann endgültig die noch heute bei den meisten Autos (Ausnahme luftgekühlte Motoren) übliche Kühlerform gefunden.
VG
Christian
__________________ De Woch fangt scho guat oo.. (der "Bayerische Hiasl" kurz vor seiner Hinrichtung) |
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21.01.2012, 10:33
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#2 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 13.09.2011
Beiträge: 1.027
| Danke für den 3nd
Mal etwas weniger technisches.
Das letzte in Deutschland produzierte Auto mit dem Namen Daimler wurde noch im 19. Jahrhundert gebaut!
Jeder wird die Geschichte mit Jellineks hübscher Tochter kennen, die Namensgeber für den Mercedes wurde.
Sie stimmt soweit auch.
Hintergrund ist aber, man brauchte einen Namen! Denn "Daimler" für Automobile gehörte und gehört der britischen Daimler!
Gottlieb Daimler hatte mit der von ihm gegründeten Firma schon zu Lebzeiten teilweise sehr unangenehme Streitereien. Nach seinem Tod wurde ihm vorgeworfen, er hätte die der Fa. zustehenden franz. Lizenzeinnahmen unterschlagen. Mit der Drohung damit an die Öffentlichkeit zu gehen, wurden seine Erben fast vollständig aus der Fa. gedrängt. (der Rottweiler Pulverfabrikant Max Duttenhofer spielte eine maßgebliche Rolle)
Aber nach diesen Querelen hatten ausländische Firmen wie die britische Daimler oder Austro Daimler die Namensrechte und nicht mehr Untertürkheim.
Während des "Daimler Chrysler" Abenteuers gehörte die britische Daimler zu Ford, Untertürkheim musste einen 2stelligen Millionenbetrag an Ford bezahlen um den Namen "Daimler" für die Firma nutzen zu dürfen. Für die Autos blieben die Rechte dort.
Heute gehört der Name "Daimler" für Autos der indischen Firma Tapa.
Und die in Untertürkheim und anderswo unter dem Stern produzierten Autos dürfen nach wie vor den Namen "Daimler" nicht tragen.
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21.01.2012, 10:57
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#3 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Majestät
Registriert seit: 31.01.2008 Ort: Ingolstadt
Beiträge: 9.343
| Weitere Pioniere:
Der Wiener Hersteller Gräf&Stift (heute nur noch LKW- und Omnibushersteller, so weit ich weiß) baute schon 1898 die ersten Autos mit Vorderradantrieb, allerdings waren das erst Mal "nur" Prototypen. 1900 patentierten die Österreicher diese Antriebsart. Wahrscheinlich deshalb dauerte es auch, bis jemand das Prinzip übernahm. Der französische Hersteller Tracta baute dann 1929 die ersten serienmäßgen Autos mit Frontantrieb, zuerst für Renneinsätze (!). Die deutschen Hersteller DKW und Adler waren weitere Frontantriebspioniere. Audi als Nachfolger von DKW war lange Zeit der einzige Hersteller in der automobilen Oberklasse, der Frontantriebsmodelle baute (soweit man den Audi 100 der Oberklasse zurechnet, eigentlich war er obere Mittelklasse, aber auch hier war Audi zwischen den ganzen Opels, Fords, "großen Fiats", BMW´s und Mercedes allein auf weiter Flur).
Den eigentlichen Durchbruch des Frontantriebs muss man m.W. dem VW Golf zurechnen.
VG
Christian
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21.01.2012, 11:20
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#4 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 02.03.2009 Ort: Göppingen
Beiträge: 2.484
| Zitat:
Zitat von 913Chris Den eigentlichen Durchbruch des Frontantriebs muss man m.W. dem VW Golf zurechnen. | Naja, der Golf 1 kam 1974 auf den Markt und war eher spät dran. Davor gab es schon den Alfasud, den Austin Maxi und einige andere Fronttriebler in der Kompaktklasse. Der Urvater dieser Klasse ist heute völlig vergessen und passt deshalb vorzüglich in diesen thread: 
Richtig, ein Autobianchi Primula. Wassergekühlter Frontmotor, quer eingebaut, große Heckklappe, variabler Innenraum, vorgestellt 1964! Nach diesem Muster wird heute jeder Wagen der Kompaktklasse (irrtümlich auch als Golfklasse bezeichnet) gebaut.
Frontantriebspioniere waren Auto Union und vor allem Citroen, die nach dem „Traction Avant“ (heißt auf deutsch einfach Frontantrieb) w.W. nie mehr einen reinen Hecktriebler gebaut haben. Also seit 1934!
Citroen 2 CV, Renault 4,5, Austin Mini, alles mit Frontantrieb. Als der Golf erschien war der Frontantrieb längst etabliert.
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21.01.2012, 12:00
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#5 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 13.09.2011
Beiträge: 1.027
| Zitat:
Zitat von Triton Richtig, ein Autobianchi Primula. Wassergekühlter Frontmotor, quer eingebaut, große Heckklappe, variabler Innenraum, vorgestellt 1964! Nach diesem Muster wird heute jeder Wagen der Kompaktklasse (irrtümlich auch als Golfklasse bezeichnet) gebaut.
Citroen 2 CV, Renault 4,5, Austin Mini, alles mit Frontantrieb. Als der Golf erschien war der Frontantrieb längst etabliert. | Wenn schon "Urvater" dann doch der Mini, 1959!
Und auch der R4, 1961, ist älter. Bei dessen Präsentation war noch Graf Trips dabei.
Überhaupt Renault, immer wieder führend bei Neuheiten. R16 zB
Zum Golf noch.
Das Konzept und Projekt haben die VWler in Neckarsulm geerbt. Die Wolfsburger hatten damals bei Porsche jenes eigenartige Mittelmotorauto entwickeln lassen. Von dem man dann besser die Finger ließ.
Also auch hier NSU
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21.01.2012, 12:27
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#6 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 02.03.2009 Ort: Göppingen
Beiträge: 2.484
| Zitat:
Zitat von Suebe Zum Golf noch.
Das Konzept und Projekt haben die VWler in Neckarsulm geerbt. Die Wolfsburger hatten damals bei Porsche jenes eigenartige Mittelmotorauto entwickeln lassen. Von dem man dann besser die Finger ließ.
Also auch hier NSU | Du meinst den VW K70. Man muss dazu sagen, dass Audi schon länger zum VW Konzern gehörte und ja immer Frontantrieb verwendete, allerdings mit längs eingebautem Motor.
Als NSU Prinz - Fahrer kennst Du sicher auch sein britisches Pendant, den Imp:
Die Ähnlichkeit ist da so auffällig, heute würde man von Plagiat sprechen.
Mini, R4 (der hatte noch eine Kastenrahmen), R16 (Motor längs) waren alle nicht Kompaktklasse. Wie gesagt, das Grundprinzip des Golfs präsentierte zuerst der Primula, der Mini hatte doch nicht mal eine Heckklappe, wenn ich mich nicht irre.
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21.01.2012, 13:28
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#7 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 24.10.2009 Ort: Traun,Oberösterreich
Beiträge: 3.470
| Servus .
1967 kaufte sich ein ehemaliger Geselle einen gebrauchten Traumwagen .
Einen Borgward Isabella .
Der war von der Formgebung und Ausstattung seiner Zeit weit vorraus .
Was dem Konkurenten Mercedes Kummer bereitete .
1954 vorgestellt als Modell mit 1500.cm3 und 60 PS .
Später mit 75. PS und 2. Litermotor .
Borgward Isabella TS Deluxe (ab August 1958)
1961 wurde über allen Borgwartdwerken der Konkurs erklärt .
Und welch Wunder , als der Konkurs abgewickelt war stellte sich heraus daß alle Kredite bezahlt und alle Gläubigerforderungen zu 100% erfüllt wurden .
Also wären die Borgwardtfirmen kein Konkursfall gewesen .
Damals munkelte man daß die treibende Kraft hinter den Borgwadkonkursen der Konkurent Mercedes war .
Borgward Isabella Coupé (1957/58)
G. v. Luki.
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Und übrigens, Morgen ist auch noch ein Tag.
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21.01.2012, 14:06
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#8 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Durchlaucht
Registriert seit: 02.03.2009 Ort: Göppingen
Beiträge: 2.484
| Zitat:
Zitat von Luki [size=3]Damals munkelte man daß die treibende Kraft hinter den Borgwadkonkursen der Konkurent Mercedes war . | Jein. Mercedes hat heute ein Werk in Bremen, aber die Konkurrenz fürchteten die Schwaben damals nicht. Es war noch die Zeit, als man jahrelang auf einen Mercedes warten musste. Borgward verkaufte zum Beispiel von seinem Spitzenmodell in ein paar Jahren nur 2000 Stück.
Vor allem BMW (im Volksmund Borgward Macht Weiter) profitierte vom Verschwinden der Isabella, weil die "Neue Klasse" genau die Lücke füllte, die die Isabella hinterließ. BMW war damals ein Hersteller von Kleinwagen und ein paar Luxusmobilen in Kleinserie, aber kein Massenhersteller wie Borgward.
PS: Mein Onkel hatte Isabellen, das waren tolle Autos. Mein Vater eine Arabella (als Aquabella bekannt, weil dauernd Wasser in den Innenraum eindrang), der war ganz schrecklich. Alles war also nicht Gold, was mit dem Rhombus versehen war.
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21.01.2012, 16:07
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#9 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
Registriert seit: 13.09.2011
Beiträge: 1.027
| Zitat:
Zitat von Luki
1961 wurde über allen Borgwartdwerken der Konkurs erklärt .
Und welch Wunder , als der Konkurs abgewickelt war stellte sich heraus daß alle Kredite bezahlt und alle Gläubigerforderungen zu 100% erfüllt wurden .
Also wären die Borgwardtfirmen kein Konkursfall gewesen .
Damals munkelte man daß die treibende Kraft hinter den Borgwadkonkursen der Konkurent Mercedes war . . | Nee, wenn dann BMW.
Der Bremer Senat hat sich den Vorstandsvorsitzenden Dr. Semler von BMW "ausgeliehen" um die Fa. Borgward zu führen.
Der hat die Fa. kurz an die Wand gefahren und ist wieder nach München abgehauen. Kurz zuvor ist BMW mit dem 1500 auf den Markt gekommen, dem Urvater aller heutigen BMWs und direktem Konkurrent zur Isabella.
Ob es bei Semler Unvermögen oder Absicht war? Dieses Geheimnis hat er mit ins Grab genommen.
Die Ursachen die zum Konkurs der Borgward-Werke führten, sind mehrschichtig und lagen 1961 zT über 30 Jahre zurück.
Ich versuche dies mal kurz zu skkizieren:
Borgward kam 1960 in finanzielle Schieflage, da bei der Arabella pro Stück ein Verlust von über DM 800 auflief. Seine Finanzabteilung informierte ihn zeitig, er reagierte, in dem er die Mitarbeiter als Schwarzseher beschimpfte, Mitarbeiter die er nicht brauchen könne. Und nichts unternahm.
Relativ spät reagierte er dann, verschiedene Änderungen am Typ und der Preisgestaltung, und die Arabella war wieder in der Gewinnzone.
Inzwischen brauchte er eine Kreditlinie für die Lagerproduktion in den Wintermonaten. Was in der Vergangenheit nie ein Problem war, diesmal wurde es eins. Er bakam das Geld nicht!
Verhandlungen mit Ford hatten sich in der Zwischenzeit auch zerschlagen.
Der Senat zierte sich sehr mit einer Bürgschaft.
Schließlich wurde er gezwungen das Unternehmen kpl. an den Senat abzugeben. Mit einer relativ kurzfristigen Rückkauf-Option zu einem sehr geringen Betrag. Ich habe jetzt die Zahl nicht genau im kopf, aber weniger als 2 Millionen für das ganze Unternehmen.
Und hier kommen die Ursachen ins Spiel die über 30 Jahre zurücklagen.
Borgward baute, zusammen mit seinem damaligen Teilhaber Tecklenborg, in der zweiten Hälfte der 20erJahre einen 3-Rad-Karren, den Blitzkarren, der Vorgänger der Nachkriegs 3-Rad-Lieferwagen wie Goliath usw.
mit recht gutem Erfolg. Er hatte Ende der 20er Jahre mitten in der Weltwirtschaftskrise Bargeld!
In Bremen gab es das etablierte Automobilunternehmen Hansa-Lloyd, wie fast die ganze deutsche Autobranche von dem Spekulanten Schapiro fast ruiniert.
Borgward und Tecklenborg übernahmen Hansa-Lloyd für ein Butterbrot. Zuvor waren die Anteile der Fa. Hansa-Lloyd fast kpl. in den Händen Bremer Großkaufleute, Reeder, Werftbesitzer. die alle keine müde Mark für ihre Anteile bekamen.
Mit der für Borgward 1961 fatalen Folge, dass es in Bremen keine weiter einflussreiche Familie gab, die sich von Borgward nicht betrogen gefühlt hätte.
Als Borgward dann 1961 unterwegs war, die "läppischen 2 Millionen" aufzutreiben, bekam er die Quittung.
Er bekam das Geld nicht zusammen!
Der Rest siehe oben, der Bremer Senat übernahm die Werke endgültig, holte Dr. Semler von BMW, der seinen Posten dort "ruhen" ließ. Und in ein paar Monaten war alles vorbei.
__________________ suebe_geschichteätyahoo.de
Geändert von Suebe (22.01.2012 um 21:13 Uhr).
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21.01.2012, 16:38
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#10 (permalink)
| | Erfahrener Benutzer Rang: Großkanzler
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Beiträge: 1.027
| Zitat:
Zitat von Triton Du meinst den VW K70. Man muss dazu sagen, dass Audi schon länger zum VW Konzern gehörte und ja immer Frontantrieb verwendete, allerdings mit längs eingebautem Motor. | Nee nee, ich meine nicht den K70, der war ja fertig, zum Zeitpunkt der Übernahme durch VW, Prospekte gedruckt, Pressetermine und der Stand in Genf gebucht.
Der spätere Golf war bei NSU noch im Projektstadium. Zitat:
Als NSU Prinz - Fahrer kennst Du sicher auch sein britisches Pendant, den Imp:
Die Ähnlichkeit ist da so auffällig, heute würde man von Plagiat sprechen.
| Das war die "Chevrolet Convair" Linie seit 1958, den haben damals sehr viele abgekupfert, Fiat 1500 zB, auch noch der kleine BMW 1602 bis zum 1502 in den 70ern. Zitat: |
Mini, R4 (der hatte noch eine Kastenrahmen), R16 (Motor längs) waren alle nicht Kompaktklasse. Wie gesagt, das Grundprinzip des Golfs präsentierte zuerst der Primula, der Mini hatte doch nicht mal eine Heckklappe, wenn ich mich nicht irre.
| Nö, der Mini hatte nie eine Heckklappe, aber das Konzept an jedem Eck des Autos ein Rad, die sehr kurze Baulänge des Motors hatte man durch Motor-Getriebe-Verblockung erreicht, war absolut in die Zukunft weisend.
Der R4 dito, ob da jetzt der Motor längs oder quer verbaut wurde, würde ich nicht so hoch bewerten.
Und der R16, Frontantrieb, große Heckklappe, das gab es beim Passat dann schließlich 1975, 1 Jahrzehnt später.
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