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Landesmuseum Württemberg

Mythos Schwert

Waffe, Symbol und Ikone der Popkultur: Von der nordischen Mythologie bis zu den Helden Hollywoods hat keine Waffe mehr Legenden produziert als das Schwert

© Landesmuseum Württemberg

 

Auf den ersten Blick mag es vielleicht seltsam klingen, einer Waffe im Jahr 2018 eine Ausstellung zu widmen. Und doch scheint deren Faszination anzuhalten, betrachtet man den Hype um Serien wie »Game of Thrones« oder den Erfolg von Filmen wie »Star Wars«. In der heutigen Popkultur ist und bleibt das Schwert eben die bevorzugte Waffe des Helden und der Heldin im Kampf zwischen Gut und Böse. Doch was macht die Strahlkraft dieser Waffe aus?

Mit Symbolik aufgeladen

Dem versucht die Sonderausstellung im Landesmuseum Württemberg nachzuspüren. Wenngleich das Schwert in nahezu allen Kulturkreisen bekannt ist, konzentriert sich die Stuttgarter Ausstellung bewusst auf Mitteleuropa.Über seine ursprüngliche Funktion hinaus stellte das Schwert seit seiner Erfindung auch einen hochgeschätzten und mit einer außerordentlichen Symbolik aufgeladenen Gegenstand dar, dessen komplexe Herstellung von einer geheimnisvollen Aura umgeben ist.

Von der Bronzezeit bis Star Wars: Zeitlos faszinierend

Es war Kennzeichen der kriegerischen Elite, Prestigeobjekt und Opfergabe. Herrscher wählten es als Insigne ihrer Macht und Zeichen der Hohen Gerichtsbarkeit. Bis heute, lange nach dem Verschwinden des Schwerts von den Schlachtfeldern, bleibt es ein Symbol für Tugend und Tapferkeit. Die Faszination Schwert spiegelt sich ebenso in archäologischen Funden, in der bildenden Kunst, der Literatur, in Filmen und PC-Spielen, wie auch im steigenden Interesse an Reenactment und dem historischen europäischen Fechtkampf wider — die Faszination ist zeitlos, kurz: ungebrochen.

Landesmuseum Württemberg
Altes Schloss
Schillerplatz 6
70173 Stuttgart
13. Oktober 2018 bis 28. April 2019

 

Große Sonderausstellung „Faszination Schwert“
Landesmuseum Württemberg
www.landesmuseum-stuttgart.de
www.schwert-stuttgart.de


Hinweis: G/GESCHICHTE ist Medienpartner der Ausstellung.

Zuletzt geändert: 21.09.2018

 

 

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