« zurück
Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte

Steinmeier zeichnet Franka Günther aus

Franka Günther ist eine Frau, die Brücken schlägt von der Vergangenheit zur Zukunft. Dafür ist die Projektleiterin des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte nun von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geehrt worden.

Schloss Bellevue in Berlin

Bundespräsident Steinmeier zeichnete Franka Günther im Schloss Bellevue aus. | © Istockphoto.com/Ingenui

 

Franka Günther, Projektleiterin des Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte, ist von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik ausgezeichnet worden.

„Der kritische Blick zurück, der macht unser Land wacher, selbstbewusster und stärker“, sagte Steinmeier bei der Verleihung im Schloss Bellevue.

Das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte ist ein einzigartiges Geschichtsfestival in Deutschland. Hochkarätig besetzte Debatten, Vorträge, Filme und Konzerte locken die Besucher in die thüringische Kulturmetropole. In diesem Jahr geht die Reihe, deren Medienpartner G/GESCHICHTE ist, in die elfte Runde.

Brückenschlag von der Vergangenheit zur Zukunft

„Die Vielfalt der Religionen, Migration und Heimat sowie Gewalt und Frieden – beim Festival in Weimar werden die großen Fragen von gestern und heute diskutiert, offen für alle und mit freiem Eintritt für jeden“, heißt es in der Begründung des Bundespräsidialamtes für die Auszeichnung. „Franka Günther ist der unermüdliche Motor des Festivals, ihr gelingt damit der Brückenschlag von der Vergangenheit zur Zukunft, von Deutschland zu Polen und Frankreich.“

Nach der Wende lebte die gebürtige Weimarin für mehrere Jahre in Paris. Für ihre Verdienste wurde die studierte Dolmetscherin bereits 2016 in Weimars Partnerstadt Blois in den „Ordre national de la Légion d’Honneur“ (Orden der Ehrenlegion) aufgenommen.

Zuletzt geändert: 21.01.2019