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Befahren und besungen

Sie trennt und verbindet, wurde benutzt und dann auch gezähmt: Die Donau ist Europas Lebensader. Nun ist ihr eine Ausstellung in Wien gewidmet.

von Christiane Schlüter

Wiener Donau-Hochwasser: 74 Menschen starben im März 1830 in den Fluten, rund 2000 danach an der Cholera. | Bild: Österreichische Nationalbibliothek

 

Die Donau auf dem Radweg oder per Schiff zu bereisen, ist für viele ein touristisches Highlight. In Wien findet nun eine andere Art der Donaufahrt statt: „Die Donau. Eine Reise in die Vergangenheit“ rollt die Geschichte von Europas Lebensader auf. Zehn Länder und vier Hauptstädte durchquert der Fluss: Wien, Bratislava, Budapest und Belgrad.

 

Die Pasetti-Karte im Prunksaal. Foto: Virgil Widrich

Transportweg und Kriegsschauplatz

Über Tausende Jahre diente die Donau als Grenze und Kriegsschauplatz, als Transportweg und Sehnsuchtsraum. Wertvolle Handschriften, Pläne und Fotos dokumentieren die Versuche, sie zu regulieren und zu befestigen. Sehenswert sind auch die Karten, darunter eine 44 Meter lange Reproduktion der Pasetti-Karte von 1857, die den Fluss auf dem Gebiet der Habsburger Monarchie abbildet. Und auch von Hochwassern muss die Rede sein – eine beklemmende Aktualität.

Österreichische Nationalbibliothek Wien, Prunksaal, bis 7. November,
mehr Infos gibt es hier.

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