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Julius Caesar - Kampf um das Imperium
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Julius Caesar – Kampf um das Imperium
Nur 4,90 € (inkl. MwSt)

Titelthema:

Julius Caesar – Kampf um das Imperium



Aus dem Inhalt: Hasardeur und Herrscher – Panik bei Vesontio – Götter und Könige – Lucius Marius Sulla , der gnadenlose Dichter – Duell im Senat – Der Griff zur Macht – Der letzte Republikaner – Krieg in Gallien – Vercingetorix, Galliens tragischer Held – Pompeius der Große – Blut an den Iden des März – Interview: "Die Attentäter rechneten mit dem Vollrausch des Plebs", ein Gespräch mit dem Althistoriker und Romkenner Gerhard Fink


Blickpunkt: Oktober 1956: Aufstand in Ungarn - Der Ostblock in der Krise
Porträt: Pablo Picasso - Durchbruch der Moderne
Serie: Menschen und Monumente - Teil 1: Schah Jahan und das Tadsch Mahal
Geschichte im Alltag: Die Tankstelle - "Einmal voll, bitte!"


Editorial

Dass Gaius Caesar, Sprößling aus dem alten Julier-Geschlecht, einmal den Schritt zu "Roms Nummer 1" wagen könnte, war lange höchst unwahrscheinlich erschienen. Weder Einfluss noch Reichtum reichten an die wirklich Großen der Republik heran, und in den wirren ersten Jahrzehnten des Jahrhunderts überlebte Caesar nur mit viel Glück. Doch die Erfahrung dieses Glücks ließ ihn kühner werden. Auch verstand er es, Freude zu finden und zu pflegen, und als ausgleichender "dritter Mann" zwischen Pompeius und Crassus setzte er den ersten Fuß auf die Leiter nach ganz oben. Von der ließ er sich nicht mehr abdrängen. Die Zahl seiner Anhänger wuchs mit der Zahl der Toten, die er hinterließ, und als er auch noch Pompeius geschlagen hatte, besaß Rom einen König ohne Krone. Doch würde die gefallene Republik diese "Schande" akzeptieren?

Die Hoffnung, dass sich mit der Abkehr vom Stalinismus Demokratie und Marktwirtschaft durchsetzen könnten, erfüllte im Herbst 1956 alle Völker des Ostblocks. Doch als die Ungarn im Oktober die Probe aufs Exempel machten, rollten die Panzer der Roten Armee durch Budapest. Der Aufstand endete mit Tod und Massenflucht.

An Selbstbewusstsein hat es Pablo Picasso nie gefehlt, wie dieses Zitat beweist: "Als ich noch ein Kind war, sagte meine Mutter zu mir: ›Wenn du Soldat wirst, wirst du zum General werden. Wenn du ein Mönch wirst, wirst du zum Papst werden.‹ Stattdessen habe ich es als Maler versucht und bin Picasso geworden." Um diesen Olymp zu erklimmen musste er freilich auch Talent und Können besitzen.

Als seine Lieblingsfrau Mumtaz Mahal gestorben war, wollte der Mogulkaiser Schah Jahan der Toten und seiner Liebe ein unvergleichliches Denkmal setzen. Dies ist ihm in wunderbarer Weise gelungen, doch er selbst verlor darüber Thron und Freiheit. Mit dieser anrührenden Geschichte eröffnen wir unsere neue Serie "Menschen und Monumente".

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